10. Tag – Porlezza

Heute nach dem Frühstück möchten wir uns den wirklich interessanten Ort anschauen. Hier findet gerade eine Ausstellung statt, die von ganz vielen Skulpturen geprägt ist. Dazu fahren wir zu einem Parkplatz und gehen zu Fuß in den Ort.  Hier also einige Fotos von Dingen die wir dabei sehen.

Danach zurück zum WoMo und auf geht’s auf die heutige Tour nach Porlezza an der Nordspitze des Luganer Sees. Hier liegt der Campingplatz Darna, allerdings in Italien.

Route von Bad Ragaz nach Porlezza

Zunächst läuft es prima, auch weil wir auf der Autobahn unterwegs sind. Eigentlich hätten wir erwartet, dass uns unser Navi von Sygic direkt von Lugano über die Nordseite des Luganer Sees nach Porlezza führt. Aber weit gefehlt. Wir machen eine riesigen Umweg. Es geht an den Comer See und bis Argegno und dann hoch über die Berge.

Die Strecke ist schlicht ein Alptraum. Es geht zunächst einfach nur hoch und durch richtig kleine Orte. Die Kurven sind so eng, dass ich ständig rangieren muss, um überhaupt herum zu kommen. Die Ortsdurchfahrten sind so eng eng und kurvig, dass es manchmal nur weniger Zentimeter weniger bedürfte und ich würde gar nicht durchkommen. Tina hat sich hinten ins WoMo zurückgezogen und beobachtet die ganze Geschichte von dort aus.

Irgendwann geht es natürlich auch wieder hinunter, aber das verändert die Strecke nicht wirklich. Aber wir schaffen es ohne Schäden und kommen unversehrt am Campingplatz an. Wir schauen uns alle verfügbaren Stellplätze an und entscheiden uns für einen Platz, der leider in der Nähe der Durchfahrtstraße liegt. Begeisterung sieht anders aus. Wir richten uns trotzdem erstmal ein und gehen an den See und machen einen schönen Spaziergang. Das Wetter ist nach wie vor prima und wir genießen es.

9. Tag – Bad Ragaz

Heute Morgen bringen wir zunächst das WoMo wieder in Form und nach dem leckeren Frühstück geht es wieder auf Tour. Da wir ja weiter zum Luganer See wollen, geht es jetzt wieder Richtung Süden. Durch den Abstecher in Elzach-Oberprechtal ist der für die heutige Tour einfach zu weit weg.

Route Elzach-Oberprechtal nach Bad Ragaz

Auch die heutige Tour ist geprägt von engen Straßen mit vielen Höhenmeter, aber auch von Abschnitten auf der Autobahn. Da wir uns noch einige Tage in verschiedenen Orten der Schweiz aufhalten werden und dafür auch Fahrten auf der Autobahn sinnvoll sind, ist es notwendig das Thema Maut nicht zu vergessen.

Über die App Via zahle ich für den gesamten Aufenthalt die Mautgebühren im Voraus da eine Vignette für unser WoMo nicht möglich ist. Die Kosten belaufen sich auf 65,84 € inkl. Fremdwährungsgebühren. Dafür gibt es keine Mautstellen an Auf- und Abfahrten der Autobahnen. So spart man in der Schweiz viel Personal im Gegensatz zu vielen anderen Ländern.

Der Ort Bad Ragaz sieht sehr einladend aus und gerne hätten wir ihn uns ein wenig angeschaut, aber der einsetzende Regen will einfach nicht aufhören. Wirklich schade, denn im Ort gibt es sogar eine Golfplatz.

Der Campingplatz Bad Ragaz liegt direkt im Ort neben dem Freibad und macht eine guten Eindruck.

8. Tag – Elzach-Oberprechtal

Aufgrund der schlechten Wetteraussichten, beschließen wir heute nicht weiter in die Schweiz zu fahren.

Im Bereich von Freiburg soll es laut Wetter-Online nicht so arg regnen oder vielleicht auch gar nicht. Wir finden bei Google Maps den Wohnmobilstellplatz Elzwiese in Elzach-Oberprechtal und beschließen, dorthin zu fahren.

Route Waldshut nach Elzach-Oberprechtal

Die Fahrt ist ein Alptraum, es geht ständig über kleinste Straßen, sehr viele Kurven, steile Passagen und Abfahrten. Gefühlt sind wir ewig unterwegs.

Wir sind zunächst allein auf dem WoMo-Stellplatz. Das Gelände ist sehr abschüssig und die automatische Ausrichtung des WoMos will nicht funktionieren und es fängt auch noch leicht an zu regnen. Das manuelle Ausrichten stellt uns dann doch zufrieden, aber der Platz und die Gegend so gar nicht. Trotzdem füllt sich der Stellplatz immer mehr, sodass wir letztlich 6 Wohnmobile sind.

Wir verbringen den Abend im WoMo, wo wir zum Glück noch leckere Sachen von Bofrost haben.

Wir sind durch diese Tour vermutlich dem großen Regen entkommen, aber wir bedauern unsere Entscheidung. Im Nachhinein wären wir dann lieber in Waldshut geblieben. Nun denn!!!

 

7. Tag – Waldshut

Wie könnte es anders sein, wir machen auch heute eine Radtour. Tina fährt diesmal mit ihrem E-Bike. Wir sind relativ früh dran, denn es soll heute nochmal richtig warm werden.

Wieder eine richtig tolle Radstrecke, die immer wieder an kleinen Flüssen und Bächen entlang führt und ein Genuss für die Augen ist. Viele Höhenmeter sind zu bewältigen und dafür gibt es auch viele Abfahrten. Die meiste Zeit fahren wir in Deutschland, aber auch die Schweiz kommt nicht zu kurz.

Verdiente Pause in Erzingen (1)

Verdiente Pause in Erzingen (2)

Wir kommen doch ziemlich geschafft wieder in Waldshut an und ich mache es mir gemütlich. Schnell fallen mir die Augen zu und ich gehe in mich. Anschließend packen wir alles zusammen.

Blick auf Waldshut

DLRG direkt am Anleger vor dem WoMo.

Zum Abschluss unseres Aufenthaltes in Waldshut gehen wir auch heute Abend nochmal in die Rhein-Perle. Ein anstrengender aber wunderbarer Tag

6. Tag – Waldshut

Gefrühstückt wird heute in der Rhein-Perle, also gleich neben dem WoMo. Heute essen wir fast nur gesund. Es gibt Körnerbrötchen mit Honig und Marmelade, dazu Birchermüsli, ein Glas mit Obst und Orangensaft.

Heute möchte Tina ihr neues Rad zum ersten Mal länger fahren. Sie hat es erst kurz vor der Reise bekommen.

Tina Canyon Roadlite 6

Zuvor finden noch kleine Einstellarbeiten statt und dann sind wir soweit.

Wir haben uns mal wieder eine schöne Tour zusammengestellt und daher macht es Spaß. Tinas Rad läuft prima, es gibt keine Probleme.

Rümikon AG am Rhein

Gemeinde Brühl

Wir haben viele Straßensperren und Hinweisschilder gesehen, hier der Grund: ein Radrennen.

Gemeinde Brühl mit Radrennen

Als wir wieder auf dem Campingplatz ankommen, beschließen wir noch eine Abstecher hoch nach Waldshut-Tiengen zu machen. Es geht zunächst direkt am Rhein entlang und dann steil hoch in die Innenstadt. Oben angekommen geht es durch das obere Tor in eine belebte Fußgängerzone (Kaiserstraße) in der Altstadt mit netten Häusern. Hier machen wir eine kleine Pause und trinken eine Kleinigkeit.

Oberes Stadttor in Waldshut-Tiengen

Altstadt Waldshut-Tiengen

Wie könnte es anders sein, wir gehen wieder zum Essen in die Rhein-Perle.

Restaurant Rhein-Perle auf dem CP Rhein-Camping

 

5. Tag – Waldshut

Zunächst muss Tina heute Morgen noch mal zum Arzt, um ihre Ergebnisse abzuholen. Alles ok, wir sind sehr erleichtert. Ich habe mich in der Zwischenzeit um die Ver- und Entsorgung des WoMos gekümmert. Anschließend fahren wir in den Ort und gehen schön frühstücken.

Dann geht es auf unsere heutige Tour.

Route Bad Sobernheim – Waldshut

Heute läuft es nicht so gut, viele Baustellen und auch einige kleine Staus. Dann geht dem WoMo langsam der Diesel aus und wir müssen unterwegs in Heimsheim zur Tankstelle.

Wir erreichen Waldshut und schauen uns den WoMo-Stellplatz an. Wir sind nicht so begeistert und beschließen uns direkt am Rhein auf den Campingplatz Rhein-Camping zu stellen. Der ist einmal über die Straße und schnell finden wir einen geeigneten Stellplatz.

Da es bereits Nachmittag ist, habe ich Hunger und wir gehen in das Restaurant des Campingplatzes, das nur 50 m von uns entfernt ist. Das Essen ist sehr lecker und wir beschließen gleich Morgen dort zu frühstücken.

Das Wetter verschlechtert sich immer mehr, allerdings ist auch Regen vorhergesagt. Die Markise muss gut gesichert werden, denn auch der böige Wind nimmt immer mehr zu.

Diese beiden folgenden Bilder habe ich von der Webseite des Campingplatzes, weil sie mir gut gefielen.

Campingplatz Rhein-Camping (1)

Campingplatz Rhein-Camping (2)

Jetzt der Campingplatz mit unserem WoMo.

Campingplatz Rhein-Camping (3)

Campingplatz Rhein-Camping (4)

Campingplatz Rhein-Camping (5)

Das Wetter hat gepasst und wir freuen uns schon auf die morgige Erkundung der näheren Umgebung in der Schweiz mit dem Rad.

4. Tag – Bad Sobernheim

Gegen 5.00 Uhr werde ich wach. Der Regen trommelt so was auf das Dach. Erst als er wieder etwas nachlässt, schlafe ich nochmal ein. Tina ist früh auf, da sie um 8.30 Uhr einen Termin beim Arzt hat. Heute soll es mal wieder aufs Rad gehen und das bei diesem Wetter?

Trotz der schlechten Vorhersage für die nächsten Stunden, bereiten wir uns nach dem Frühstück für eine Tour über den Nahe-Radweg nach Bad Kreuznach vor.

Wir sind ja schon einige Radwege wie den Elbe- oder Weserradweg gefahren, Dieser Radweg begeistert uns nicht wirklich. Zudem hat er eine Steigung, die mich zum Absteigen zwingt. Wir fahren kilometerweit auf Schotterwegen durch Wälder und von der Nahe ist nicht zu sehen.

Kurz vor Bad Kreuznach kommen wir durch das Salinental. Wir haben ja schon mal Salinen gesehen, aber diese hier sind wirklich riesig.

Salinental Bad Kreuznach (1)

Salinental Bad Kreuznach (2)

Salinental Bad Kreuznach (3)

Salinental Bad Kreuznach (4)

In Bad Kreuznach setzen wir uns nach diese anstrengenden Tour zum Italiener und essen erstmal etwas.

Für die Rückfahrt bauen wir uns in Komoot eine neue Route zusammen.

Diese Tour gefällt uns viel besser, obwohl es auch hier einen richtig heftigen und langen Anstieg gibt. Zum Abschluss des Tour fahren wir noch auf den Marktplatz nach Bad Sobernheim.

Kirche Bad Sobernheim

Marktplatz Bad Sobernheim

Rathaus Bad Sobernheim

Der Regen hat uns heute Nachmittag tatsächlich komplett verschont. Bevor es dunkel wird, wird noch schnell alles eingepackt. Denn Morgen soll es zeitig losgehen.

 

3. Tag – Bad Sobernheim

Heute Morgen geht es weiter. Gegen 10.00 Uhr verlassen wir den Golfplatz.

Route Golf Bleijenbeek – Bad Sobernheim

Wir fahren nicht sofort auf die deutsche Autobahn, sondern genießen zunächst die gute Qualität der Straßen in den Niederlanden. Später auf der Autobahn geht es flüssig dahin.

Unterwegs machen wir eine kurze Pause auf der A61, auf der Raststätte Moseltal West. Hier hat man einen tollen Blick auf die Mosel. Leider klappt es hier mit dem Essen so gar nicht, weil die Bedienung einfach nicht reagiert.

Raststätte Moseltal West auf der A61

Also geht es weiter und wie so oft machen wir Rast bei einem der nächsten McDonalds.

Wir finden den Wohnmobilstellplatz Nohfels-Park in Bad Sobernheim sehr schnell und schauen ihn uns wie immer erstmal zu Fuß an. Das Restaurant ist geschlossen und daher ist her zunächst niemand. Der Stellplatz ist riesig groß, aber es verlieren sich hier nur wenige WoMos.

Wir sind wegen der fehlenden Möglichkeiten wie WC, Dusche und auch Restaurant nicht begeistert und wollen uns noch einen anderen Campingplatz anschauen. Aber vorher besuchen wir noch die vorhandene Ver- und Entsorgungsstation. Dann geht es Richtung Camping Nahetal nur 13 km entfernt. Die Fahrt dorthin fordert unserem WoMo Einiges ab, es geht ständig rauf und runter. Da Tina zudem Morgen früh in Bad Sobernheim eine Termin beim Arzt hat, drehen wir um und fahren zurück zum Nohfels-Park.

Schnell finden wir einen geeigneten Stellplatz und richten uns ein, weil wir jetzt auch auf Grund der schlechten Wettervorhersage doch planen, hier 2 Tage zu stehen. Wir zahlen 13,00 € plus 4,00 € für Strom pro Nacht.

WoMo-Stellplatz Nohfels-Park in Bad Sobernheim (1)

WoMo-Stellplatz Nohfels-Park in Bad Sobernheim (2)

WoMo-Stellplatz Nohfels-Park in Bad Sobernheim (3)

WoMo-Stellplatz Nohfels-Park in Bad Sobernheim (4)

2. Tag – Bleijenbeek

Wir haben uns diesen Stellplatz auf dem Golfplatz Bleijenbeek ausgesucht, damit ich auf der Reise meinem Hobby nachgehen kann. Nachdem ich den Vormittag dafür genutzt habe meine Webseite wieder ein wenig auf Vordermann zu bringen, ist es nun an der Zeit ins Clubhaus zu gehen und die Formalitäten für eine schöne 18-Loch-Runde zu erledigen.

Ist ist schnell erledigt und schon geht´s auf die Driving Range. Hier kosten 55 Bälle lediglich 2,00 €. Ein fairer Preis im Gegensatz zu anderen Golfplätzen.

Gegen 14.45 Uhr mache ich mich dann auf den Weg zu Loch 1, wo ich für 15.00 Uhr eine Tee-Time gebucht habe.

Ich spiele für einen mir unbekannten Platz ganz ordentlich. Auf Bahn 4 sehe ich eine junge Frau mit Fahrrad stehen. Tina hat eine Radtour gemacht und ist auf dem Rückweg. Was für eine Überraschung. Zu ihrer Radtour gleich noch etwas mehr.

Auf Bahn 9 sehe plötzlich sehe das das Grün gesperrt ist und weit davor eine Fahne in einem größeren Loch steht. Ist das schon das Wintergrün? Genauso verhält es sich auf den Bahn 10 und 11. Ich treffe einen Greenkeeper, der mir auf Holländisch mitteilt, dass die folgenden Löcher alle so sind. Ich bin angefressen.

Kann man mir das nicht beim Buchen schon sagen? Da auch das Wetter zunehmend schlechter wird und in der Ferne schon Donnergeräusche zu hören sind, beschließe ich abzukürzen. Über Bahn 18 geht es zurück zum Clubhaus.

Hier parke ich den geliehenen Trolley in der Garage und bringe mein Bag zurück zum WoMo.

Jetzt geht es zum Clubhaus. Es gibt natürlich nach dieser Nummer Gesprächsbedarf. Die junge Dame in der Anmeldung ist nicht mehr da, aber nebenan im Büro sitzt der Koch des Restaurants. Ich erzähle ihm die Geschichte und er bestätigt mir sofort, dass das so nicht ok ist. Er bittet mich ins Restaurant, drückt mir 46,00 € in die Hand und lädt mich zu einem Weizenbier ein. Jetzt habe ich für 28,50 € gespielt und dazu noch ein Bier bekommen. Ich finde das ok.

Freibier im Clubhaus Golfclub Bleijenbeek

Danach geht es hurtig zurück zu WoMo, denn da wird gleich etwas vom Himmel fallen. Schnell noch Tina Rad, die Stühle und Tisch einladen. Dann noch die Markise und schon prasselt es vom Himmel. Das hat also perfekt geklappt.

Tina hat mich auf dem Golfplatz nicht begleitet, sondern eine Radtour unternommen.

Da Bleijenbeek dicht an der deutsche Grenze liegt, ist sie rüber nach Goch und Weetze gafahren.

Hier noch ein paar Bilder davon:

Den Abend verbringen wir logischerweise im WoMo, denn es regnet in Strömen. Eigentlich wären wir gerne ins Club-Restaurant gegangen. Aber zwei Dinge sprachen dagegen. Die Speisekarte und das schlechte Wetter.

 

1. Tag – Bleijenbeek

Gegen 10.00 Uhr geht es los. Wir nehmen heute Tina Schwägerin Andrea mit, die zu ihrer Tochter nach Düsseldorf möchte. Geplant ist allerdings eine Reise zum Golfclub Bleijenbeek in den Niederlanden.

Route Wilhelmshaven – Golf Bleijenbeek

Andreas Sohn Christoph, der auch in Düsseldorf wohnt, wird sie dann bei uns abholen. Wir machen nur eine kurze Pause, sind aber trotzdem fast 5 Stunden unterwegs.

Clubhaus Golfclub Bleijenbeek

Nachdem wir uns kurz eingerichtet haben, geht’s ab ins Clubhaus. Kurze Zeit später ist Christoph auch schon da und wir sitzen noch eine Weile auf der Terrasse des Clubs zusammen.

Terrasse Golfclub Bleijenbeek

Der Golfplatz wirkt sofort sehr einladend und schnell haben wir auch den richtigen Platz für unser WoMo gefunden.

 

Gegessen wird heute Abend im WoMo. Anschließend möchte ich mir die Tour Championchip (Golf) auf Sky anschauen. Leider habe ich mein Apple TV 4 vergessen, auf dem die notwendige App installiert ist. Ein Streamen vom Handy auf TV ist bei Sky nicht möglich. Was also tun? Mein Laptop hat einen HDMI-Ausgang und darüber funktioniert es prima.

Gegen 22.00 Uhr sind wir schon im Bett. Ich genieße die Ruhe hier und schlafe sofort ein.