20. Tag – Interlaken

Nach dem Frühstück mache ich mich auf den Weg zum Golfplatz Interlaken-Interseen. Es ist ja erst 8.00 Uhr und noch nicht wirklich warm. Das Tragen des Bag macht mir keine großen Probleme und so erreiche nach etwa 20 Minuten den Golfplatz.

Achim on Tour zum Golfplatz Interlaken-Unterseen

Ich bekomme aufgrund der Interlaken-Card wenigstens 10,00 CHF Nachlass, aber bin für eine 18-Loch-Runde inkl. Trolley und 30 Bällen trotzdem noch mit insgesamt 143,00 CHF dabei.

Zunächst geht’s erstmal auf die Driving Range, um die 30 Bälle zu verteilen und anschließend aufs Putting Green. Um 9.20 Uhr bin ich pünktlich an Tee 1, wo zwei junge Jungs schon auf mich warten.

Wir verstehen uns gleich sehr gut und so macht die Runde richtig Spaß. Bereits nach kurzer Zeit ziehe ich meine Jacke aus und spiele im Polo-Shirt. Der Platz ist durchaus attraktiv und die Back-Nine haben es in sich. Ich benötige wie in Losone 94 Schläge (47 und 47 Schläge) und bin ganz zufrieden. Danach sitzen ich noch mit den beiden Jungs zusammen und lade sie zu einem Bier ein.

Tinas war nicht mit auf dem Golfplatz, sondern hat eine Radtour um den Thunersee gemacht.

Auf dem Rückweg kommt Tina mit dem Rad am Golfplatz vorbei und daher sitzen wir noch etwas zusammen und essen eine Kleinigkeit.

Der Rückweg fällt mir nicht so leicht, obwohl in dem Golf-Bag nicht mehr drin ist als vorher. Da war ich heute aber ganz schön viele Kilometer auf den Beinen. Auf dem Campingplatz suche ich mir einen Campingstuhl und nach kurzer Zeit fallen mir die Augen zu.

Das Wetter war super, nur Sonne und kein Wind. Wir gehen früh ins Bett, war doch ein anstrengender Tag.

19. Tag – Interlaken

Das Wetter spielt mit, wir möchten uns mal wieder etwas bewegen und uns die Gegend mit dem Rad anschauen. Wir machen eine Tour um den Brienzersee

Wenn wir gewusst hätten, was uns da heute abverlangt wird, hätten wir uns möglicherweise für eine andere Tour entschieden. Die Tour war echt der Hammer. Die ersten 22 km waren noch easy, aber was dann kam, war für uns Flachlandtiroler einfach zu steil.

Radtour um den Brienzersee (1)

Radtour um den Brienzersee (2)

Radtour um den Brienzersee (3)

Selbst Tina, bekanntlich eine gute Bergfahrerin, musste absteigen. Da blieb uns nichts anderes übrig, als zu schieben. Die nächsten 2 km hatten eine Steigung von durchschnittlich 9% und das war einfach zu viel.

Allerdings wurden wir mit tollen Blicken, einem Hotel in den Bergen und einem ganz tollen Wasserfall entschädigt.

Radtour um den Brienzersee (4)

Radtour um den Brienzersee (5)

Radtour um den Brienzersee (6)

Da wir ca. 1,5 km vom Golfplatz entfernt campen, habe ich am Abend noch ein Taxiunternehmen angerufen. Ich möchte wissen, was mich eine Fahrt zum Golfclub Interlaken-Unterseen kosten würde. Der Preis ist unfassbar: 30,00 CHF pro Fahrt. Ich habe ablehnt.

Wie aber nun zum Golfclub kommen. Ich entschließe mich mein Golfbag um alles nicht so wichtige zu erleichtern und Morgen zu Fuß dorthin zu gehen.

Ich buche noch über die App PC Caddie eine Tee-Time für 9.20 Uhr. Alle späteren Zeiten am Vormittag sind schon belegt. Das bedeutet Morgen rechtzeitig aufstehen, das Bag zu schultern und loszugehen.

18. Tag – Interlaken

Kurze Fahrt nach Interlaken zwischen dem Thuner- und dem Brienzersee.

Route von Unteraegeri nach Interlaken

Unterwegs wird das Wetter zum Glück immer besser und als wir ankommen, scheint sogar die Sonne.

Wir haben uns den Campingplatz Lazy Ranch 4 in Unterseen-Interlaken ausgewählt. Das Wetter passt und der Blick in die Berge hat was.

Stellplatz auf dem Campingplatz Lazy Rancho 4 (1)

Stellplatz auf dem Campingplatz Lazy Rancho 4 (2)

Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau vom CP Lazy Rancho

Wir machen uns fertig und fahren mit dem Rad nach Interlaken. Der Ort ist einfach nur voll, wahnsinnig viele Asiaten und Menschen aus arabischen Ländern.

Der Himmel ist voller Gleitschirme und teilweise landen sie auf einer großen Wiese mitten im Ort. Wir reden von mehr als 30 Gleitschirmen, die sich in den Bergen über dem Ort befinden. Ein tolles Bild.

17. Tag – Unteraegeri

Die heutige Tour wird uns nicht durch den Gotthard-Tunnel oder über den Gotthard-Pass führen. DEr Tunnel ist wohl zeitweise gesperrt bzw. Wartezeiten bis zu zwei Stunden sind üblich. Und über den Gotthard-Pass muss ich unser WoMo tatsächlich nicht quälen.

Also haben wir uns eine andere Tour ausgeguckt. Es geht auch diesmal wieder über den San Bernardino und das fordert das WoMo schon genug. Anschließend über Chur und auch Bad Ragaz, wo wir ja schon waren.

Route von Locarno nach Unteraegeri

Diese Strecke ist sehr viel länger als die Gotthard-Route, aber wir fühlen uns viel besser damit. Wir sind bei den vielen Höhenmetern schon sehr lange unterwegs, aber wir kommen entspannt in Unteraegeri in der Nähe von Zug an.

Der Campingplatz Unteraegeri liegt etwas außerhalb des Ortes. Wir haben nicht reserviert, bekommen aber einen geeigneten Stellplatz. Nichts besonderes, aber ok für eine Nacht.

Campingplatz Unteraegeri (1)

Campingplatz Unteraegeri (2)

Leider hat das Restaurant des CP geschlossen und daher gehen wir zu Fuß in den Ort in das Restaurant Ägerihof & Pizzeria. Wir sind in der Schweiz und die Preise sind entsprechend.

Tina hat sich leider etwas bei der Auswahl des Essens vertan und ist daher nicht so begeistert. Mein Salat und meine Spagetti Bolognese sind allerdings recht gut.

Zurück am Campingplatz maschieren wir noch runter an den See.

Campingplatz am Aegerisee

16. Tag – Locarno

Ich habe mich heute Morgen für 10.00 Uhr mit meinem Nachbarn Ulli verabredet. Er fährt mich netterweise zum Golfplatz Losone, wo ich um 11.39 Uhr eine Tee-Time gebucht habe. Der Preis von 140,00 CHF ist schon stattlich, dazu kommen noch ein Trolley mit 10,00 CHF sowie 3,00 CHF für zusätzliche 24 Range-Bälle. Zunächst bin ich also auf der Range und lasse es krachen. Danach gehe ich noch aufs Putting-Green, bevor ich rechtzeitig zu Tee 1 gehe.

Ich spiele alleine und kann den 3er-Flight vor mir zunächst nicht sehen. Das ändert sich allerdings ziemlich schnell, da ich richtig gut unterwegs bin. Bereits bei Loch 4 habe ich den Flight eingeholt. Der Grund sind die beiden Flights vor den Dreien, die einfach nicht vorwärts kommen.

Golfplatz Gerre Losone (1)

Golfplatz Gerre Losone (2)

Sie fragen mich, ob ich nicht mit ihnen zusammen spielen möchte. Die Idee finde ich prima, von nun an spielen wir also zu Viert. Edith und Mark sind verheiratet und Schweizer. Mario ist Amerikaner, lebt aber seit Jahren am Lago Maggiore.

Die Front-Nine laufen richtig gut, ich brauche nur 44 Schläge und spiele sogar zwei Pars. Die Back-Nine laufen etwas schlechter, auch weil wir ständig warten müssen. Letztlich spiele ich eine 94iger Runde und bin zufrieden.

Danach gibt es auf der Club-Terrasse wieder mal ein Club-Sandwich und leckeres Weizenbier. Die Drei gesellen sich zu mir und wir sitzen noch ein wenig zusammen. Plötzlich steht Ulli mit seiner Frau Inge am Tisch. Sie haben mit dem Auto einen Ausflug nach Maggia gemacht und auf dem Rückweg gleich beim Golfclub angehalten. Ich lade sie noch zu einem Getränk ein und anschließend geht’s zurück zum Campingplatz Delta.

Am Abend packen wir noch alles zusammen, um den Campingplatz Morgen rechtzeitig zu räumen.

 

 

15. Tag – Locarno

Eine wirklich sehr schöne Radtour nach Maggia begeistert uns heute sehr. In Maggia machen wir eine kurze Pause bei einem kühlen Getränk.

Radtour nach Maggia (1)

Radtour nach Maggia (2)

Radtour nach Maggia (3)

Radtour nach Maggia (4)

Wir kommen zufällig am Golfplatzes Losone vorbei und machen natürlich Halt. Wir setzen uns auf die Clubterrasse und essen etwas. Bei mir gibt es heute ein Club-Sandwich, Tina isst einen Salat. Der Blick auf den Golfplatz begeistert mich sofort und ich beschließe hier Morgen 18-Loch zu spielen. Schnell buche ich eine Tee-Time.

Golfplatz Losone (1)

Golfplatz Losone (2)

Aber wie komme ich mit meinem Golf-Bag hier hin? In der Nähe gibt es noch den Campingplatz Melezza. Den schauen wir uns an, aber man kann dort nicht reservieren und schön ist er auch nicht. Wir beschließen eine Nacht länger auf dem Campingplatz Delta zu bleiben. Hoffentlich klappt das.

Auf der Rückfahrt fahren wir über Ascona. Wir laufen über eine sehr attraktive Zone direkt am See.

Blick auf Lago Maggiore von Ascona

Hier ist wirklich die Hölle los. Wie zufällig finden wir auf der weiteren Fahrt den Golfplatz Patriziale Ascona. Den schauen wir uns aber nur ganz kurz an.

Als wir wieder am Campingplatz Delta ankommen, steht eine riesige Schlange vor der Rezeption. Hilft nichts, ich muss verlängern. Endlich bin ich dran und tatsächlich es klappt.

Jetzt habe ich noch eine geniale Idee. Bevor ich Morgen mit dem Taxi zum Golfplatz fahre, frage ich doch einfach unseren lieben Platznachbarn. Er ist Deutscher, lebt seit 50 Jahren in der Schweiz und hat ein Auto. Er wird mich bringen und auch wieder abholen. Prima.

14. Tag – Locarno

Das Wetter ist heute nicht so, keine Sonne und viel teilweise sehr böiger Wind. Trotzdem machen wir eine Radtour rund um den Lago Maggiore bis an die Italienische Grenze.

Wir sind dabei auch genau gegenüber unseres Campingplatzes.

Lago Maggiore Nähe Alabardia (1)

Lago Maggiore Nähe Alabardia (2)

Lago Maggiore Nähe Caviano

Auf dem Rückweg kaufen wir noch schnell ein wenig beim Coop ein. Und wie der Zufall es so will, treffen wir dort unsere Nachbarn vom Campingplatz Delta.

Zurück auf dem Campingplatz wird alles fein säuberlich verstaut. Dann geht nochmal auf Rad. ZUnächst fahren wir ins Gin8 La Gintoneria & Bar und essen eine Kleinigkeit. Danach möchte ich mir noch den die Piazza Grande anschauen. Hier findet einmal im Jahr das Logano Filmfestival statt.

Die Piazza ist ein riesiger Renaissanceplatz, der jeden Abend bis zu 8.000 Zuschauer aufnehmen kann. Sie ist das Herz und das Schaufenster des Festivals.

Mit ihrer riesigen Leinwand – einer der größten der Welt und ausgestattet mit einer wirklich außergewöhnlichen Projektionsqualität – ist die Piazza einer der schönsten Open-Air-Kinos in Europa. Sie verfügt über ein hochentwickeltes System der Bild- und Tonwiedergabe, das speziell für diesen Ort konzipiert wurde, enthüllt aber mit ihrem Sternenhimmel auch eine unvergleichliche lyrische Urbanität.

Piazza Grande Lograno (1)

Piazza Grande Lograno (2)

Bei unserem heutigen Besuch sah es dort allerdings ganz anders aus. Autos verschiedener Hersteller soweit man schauen kann und Menschen ohne Ende.

Anschließend besuchen wir noch den Aldi Suisse. Hier gibt es tatsächlich viele Produkte wie bei uns.

 

13. Tag – Locarno

Da wir gestern bereits alles abgebaut haben, ging es heute Morgen recht früh los. Zudem haben wir heute nur eine kurze Reise vor uns.

Heute fahren wir nicht nach dem Navi von Sygic, sondern nach dem eingebauten Navi. Der Grund ist einfach. Wir möchten uns den riesigen Umweg sparen und sind wie das Navi sicher, dass alles problemlos klappen wird. Und so kommt es dann auch. Die SS340 ist gut ausgebaut und die Tunneldurchfahrten sind perfekt zu fahren.

Route Porlezza nach Locarno

Auf dem Campingplatz Delta angekommen, heißt es erstmal anstellen. Der Andrang ist riesig und so dauert es bis wir dran sind. Wir schauen uns den angebotenen Stellplatz an und sind so gar nicht begeistert. Also zurück zur Rezeption und nochmal fragen.

Die Dame hat gewechselt und bietet uns sofort den Stellplatz 288 an, der zur Kategorie A gehört und am Rand des CP liegt (in der obersten Reihe kurz vor den Bäumen und dem Wasser). Wir greifen sofort zu und bringen das WoMo dorthin. Ist wirklich schön ruhig hier und daher sind wir auch zufrieden.

Campingplatz Delta in Locarno

So sieht es hier auf unsrem Stellplatz aus:

Campingplatz Delta in Locarno (1)

Campingplatz Delta in Locarno (2)

Campingplatz Delta in Locarno (3)

12. Tag – Porlezza

Radtour nach Menaggio

11. Tag – Porlezza

Radtour nach Lugano