Wir haben uns diesen Stellplatz auf dem Golfplatz Bleijenbeek ausgesucht, damit ich auf der Reise meinem Hobby nachgehen kann. Nachdem ich den Vormittag dafür genutzt habe meine Webseite wieder ein wenig auf Vordermann zu bringen, ist es nun an der Zeit ins Clubhaus zu gehen und die Formalitäten für eine schöne 18-Loch-Runde zu erledigen.
Ist ist schnell erledigt und schon geht´s auf die Driving Range. Hier kosten 55 Bälle lediglich 2,00 €. Ein fairer Preis im Gegensatz zu anderen Golfplätzen.
Gegen 14.45 Uhr mache ich mich dann auf den Weg zu Loch 1, wo ich für 15.00 Uhr eine Tee-Time gebucht habe.
Ich spiele für einen mir unbekannten Platz ganz ordentlich. Auf Bahn 4 sehe ich eine junge Frau mit Fahrrad stehen. Tina hat eine Radtour gemacht und ist auf dem Rückweg. Was für eine Überraschung. Zu ihrer Radtour gleich noch etwas mehr.
Auf Bahn 9 sehe plötzlich sehe das das Grün gesperrt ist und weit davor eine Fahne in einem größeren Loch steht. Ist das schon das Wintergrün? Genauso verhält es sich auf den Bahn 10 und 11. Ich treffe einen Greenkeeper, der mir auf Holländisch mitteilt, dass die folgenden Löcher alle so sind. Ich bin angefressen.
Kann man mir das nicht beim Buchen schon sagen? Da auch das Wetter zunehmend schlechter wird und in der Ferne schon Donnergeräusche zu hören sind, beschließe ich abzukürzen. Über Bahn 18 geht es zurück zum Clubhaus.
Hier parke ich den geliehenen Trolley in der Garage und bringe mein Bag zurück zum WoMo.
Jetzt geht es zum Clubhaus. Es gibt natürlich nach dieser Nummer Gesprächsbedarf. Die junge Dame in der Anmeldung ist nicht mehr da, aber nebenan im Büro sitzt der Koch des Restaurants. Ich erzähle ihm die Geschichte und er bestätigt mir sofort, dass das so nicht ok ist. Er bittet mich ins Restaurant, drückt mir 46,00 € in die Hand und lädt mich zu einem Weizenbier ein. Jetzt habe ich für 28,50 € gespielt und dazu noch ein Bier bekommen. Ich finde das ok.
Danach geht es hurtig zurück zu WoMo, denn da wird gleich etwas vom Himmel fallen. Schnell noch Tina Rad, die Stühle und Tisch einladen. Dann noch die Markise und schon prasselt es vom Himmel. Das hat also perfekt geklappt.
Tina hat mich auf dem Golfplatz nicht begleitet, sondern eine Radtour unternommen.
Da Bleijenbeek dicht an der deutsche Grenze liegt, ist sie rüber nach Goch und Weetze gafahren.
Hier noch ein paar Bilder davon:
Den Abend verbringen wir logischerweise im WoMo, denn es regnet in Strömen. Eigentlich wären wir gerne ins Club-Restaurant gegangen. Aber zwei Dinge sprachen dagegen. Die Speisekarte und das schlechte Wetter.





