Archiv des Monats: September 2024

18. Tag – Interlaken

Kurze Fahrt nach Interlaken zwischen dem Thuner- und dem Brienzersee.

Route von Unteraegeri nach Interlaken

Unterwegs wird das Wetter zum Glück immer besser und als wir ankommen, scheint sogar die Sonne.

Wir haben uns den Campingplatz Lazy Ranch 4 in Unterseen-Interlaken ausgewählt. Das Wetter passt und der Blick in die Berge hat was.

Stellplatz auf dem Campingplatz Lazy Rancho 4 (1)

Stellplatz auf dem Campingplatz Lazy Rancho 4 (2)

Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau vom CP Lazy Rancho

Wir machen uns fertig und fahren mit dem Rad nach Interlaken. Der Ort ist einfach nur voll, wahnsinnig viele Asiaten und Menschen aus arabischen Ländern.

Der Himmel ist voller Gleitschirme und teilweise landen sie auf einer großen Wiese mitten im Ort. Wir reden von mehr als 30 Gleitschirmen, die sich in den Bergen über dem Ort befinden. Ein tolles Bild.

17. Tag – Unteraegeri

Die heutige Tour wird uns nicht durch den Gotthard-Tunnel oder über den Gotthard-Pass führen. DEr Tunnel ist wohl zeitweise gesperrt bzw. Wartezeiten bis zu zwei Stunden sind üblich. Und über den Gotthard-Pass muss ich unser WoMo tatsächlich nicht quälen.

Also haben wir uns eine andere Tour ausgeguckt. Es geht auch diesmal wieder über den San Bernardino und das fordert das WoMo schon genug. Anschließend über Chur und auch Bad Ragaz, wo wir ja schon waren.

Route von Locarno nach Unteraegeri

Diese Strecke ist sehr viel länger als die Gotthard-Route, aber wir fühlen uns viel besser damit. Wir sind bei den vielen Höhenmetern schon sehr lange unterwegs, aber wir kommen entspannt in Unteraegeri in der Nähe von Zug an.

Der Campingplatz Unteraegeri liegt etwas außerhalb des Ortes. Wir haben nicht reserviert, bekommen aber einen geeigneten Stellplatz. Nichts besonderes, aber ok für eine Nacht.

Campingplatz Unteraegeri (1)

Campingplatz Unteraegeri (2)

Leider hat das Restaurant des CP geschlossen und daher gehen wir zu Fuß in den Ort in das Restaurant Ägerihof & Pizzeria. Wir sind in der Schweiz und die Preise sind entsprechend.

Tina hat sich leider etwas bei der Auswahl des Essens vertan und ist daher nicht so begeistert. Mein Salat und meine Spagetti Bolognese sind allerdings recht gut.

Zurück am Campingplatz maschieren wir noch runter an den See.

Campingplatz am Aegerisee

16. Tag – Locarno

Ich habe mich heute Morgen für 10.00 Uhr mit meinem Nachbarn Ulli verabredet. Er fährt mich netterweise zum Golfplatz Losone, wo ich um 11.39 Uhr eine Tee-Time gebucht habe. Der Preis von 140,00 CHF ist schon stattlich, dazu kommen noch ein Trolley mit 10,00 CHF sowie 3,00 CHF für zusätzliche 24 Range-Bälle. Zunächst bin ich also auf der Range und lasse es krachen. Danach gehe ich noch aufs Putting-Green, bevor ich rechtzeitig zu Tee 1 gehe.

Ich spiele alleine und kann den 3er-Flight vor mir zunächst nicht sehen. Das ändert sich allerdings ziemlich schnell, da ich richtig gut unterwegs bin. Bereits bei Loch 4 habe ich den Flight eingeholt. Der Grund sind die beiden Flights vor den Dreien, die einfach nicht vorwärts kommen.

Golfplatz Gerre Losone (1)

Golfplatz Gerre Losone (2)

Sie fragen mich, ob ich nicht mit ihnen zusammen spielen möchte. Die Idee finde ich prima, von nun an spielen wir also zu Viert. Edith und Mark sind verheiratet und Schweizer. Mario ist Amerikaner, lebt aber seit Jahren am Lago Maggiore.

Die Front-Nine laufen richtig gut, ich brauche nur 44 Schläge und spiele sogar zwei Pars. Die Back-Nine laufen etwas schlechter, auch weil wir ständig warten müssen. Letztlich spiele ich eine 94iger Runde und bin zufrieden.

Danach gibt es auf der Club-Terrasse wieder mal ein Club-Sandwich und leckeres Weizenbier. Die Drei gesellen sich zu mir und wir sitzen noch ein wenig zusammen. Plötzlich steht Ulli mit seiner Frau Inge am Tisch. Sie haben mit dem Auto einen Ausflug nach Maggia gemacht und auf dem Rückweg gleich beim Golfclub angehalten. Ich lade sie noch zu einem Getränk ein und anschließend geht’s zurück zum Campingplatz Delta.

Am Abend packen wir noch alles zusammen, um den Campingplatz Morgen rechtzeitig zu räumen.

 

 

15. Tag – Locarno

Eine wirklich sehr schöne Radtour nach Maggia begeistert uns heute sehr. In Maggia machen wir eine kurze Pause bei einem kühlen Getränk.

Radtour nach Maggia (1)

Radtour nach Maggia (2)

Radtour nach Maggia (3)

Radtour nach Maggia (4)

Wir kommen zufällig am Golfplatzes Losone vorbei und machen natürlich Halt. Wir setzen uns auf die Clubterrasse und essen etwas. Bei mir gibt es heute ein Club-Sandwich, Tina isst einen Salat. Der Blick auf den Golfplatz begeistert mich sofort und ich beschließe hier Morgen 18-Loch zu spielen. Schnell buche ich eine Tee-Time.

Golfplatz Losone (1)

Golfplatz Losone (2)

Aber wie komme ich mit meinem Golf-Bag hier hin? In der Nähe gibt es noch den Campingplatz Melezza. Den schauen wir uns an, aber man kann dort nicht reservieren und schön ist er auch nicht. Wir beschließen eine Nacht länger auf dem Campingplatz Delta zu bleiben. Hoffentlich klappt das.

Auf der Rückfahrt fahren wir über Ascona. Wir laufen über eine sehr attraktive Zone direkt am See.

Blick auf Lago Maggiore von Ascona

Hier ist wirklich die Hölle los. Wie zufällig finden wir auf der weiteren Fahrt den Golfplatz Patriziale Ascona. Den schauen wir uns aber nur ganz kurz an.

Als wir wieder am Campingplatz Delta ankommen, steht eine riesige Schlange vor der Rezeption. Hilft nichts, ich muss verlängern. Endlich bin ich dran und tatsächlich es klappt.

Jetzt habe ich noch eine geniale Idee. Bevor ich Morgen mit dem Taxi zum Golfplatz fahre, frage ich doch einfach unseren lieben Platznachbarn. Er ist Deutscher, lebt seit 50 Jahren in der Schweiz und hat ein Auto. Er wird mich bringen und auch wieder abholen. Prima.

14. Tag – Locarno

Das Wetter ist heute nicht so, keine Sonne und viel teilweise sehr böiger Wind. Trotzdem machen wir eine Radtour rund um den Lago Maggiore bis an die Italienische Grenze.

Wir sind dabei auch genau gegenüber unseres Campingplatzes.

Lago Maggiore Nähe Alabardia (1)

Lago Maggiore Nähe Alabardia (2)

Lago Maggiore Nähe Caviano

Auf dem Rückweg kaufen wir noch schnell ein wenig beim Coop ein. Und wie der Zufall es so will, treffen wir dort unsere Nachbarn vom Campingplatz Delta.

Zurück auf dem Campingplatz wird alles fein säuberlich verstaut. Dann geht nochmal auf Rad. ZUnächst fahren wir ins Gin8 La Gintoneria & Bar und essen eine Kleinigkeit. Danach möchte ich mir noch den die Piazza Grande anschauen. Hier findet einmal im Jahr das Logano Filmfestival statt.

Die Piazza ist ein riesiger Renaissanceplatz, der jeden Abend bis zu 8.000 Zuschauer aufnehmen kann. Sie ist das Herz und das Schaufenster des Festivals.

Mit ihrer riesigen Leinwand – einer der größten der Welt und ausgestattet mit einer wirklich außergewöhnlichen Projektionsqualität – ist die Piazza einer der schönsten Open-Air-Kinos in Europa. Sie verfügt über ein hochentwickeltes System der Bild- und Tonwiedergabe, das speziell für diesen Ort konzipiert wurde, enthüllt aber mit ihrem Sternenhimmel auch eine unvergleichliche lyrische Urbanität.

Piazza Grande Lograno (1)

Piazza Grande Lograno (2)

Bei unserem heutigen Besuch sah es dort allerdings ganz anders aus. Autos verschiedener Hersteller soweit man schauen kann und Menschen ohne Ende.

Anschließend besuchen wir noch den Aldi Suisse. Hier gibt es tatsächlich viele Produkte wie bei uns.

 

13. Tag – Locarno

Da wir gestern bereits alles abgebaut haben, ging es heute Morgen recht früh los. Zudem haben wir heute nur eine kurze Reise vor uns.

Heute fahren wir nicht nach dem Navi von Sygic, sondern nach dem eingebauten Navi. Der Grund ist einfach. Wir möchten uns den riesigen Umweg sparen und sind wie das Navi sicher, dass alles problemlos klappen wird. Und so kommt es dann auch. Die SS340 ist gut ausgebaut und die Tunneldurchfahrten sind perfekt zu fahren.

Route Porlezza nach Locarno

Auf dem Campingplatz Delta angekommen, heißt es erstmal anstellen. Der Andrang ist riesig und so dauert es bis wir dran sind. Wir schauen uns den angebotenen Stellplatz an und sind so gar nicht begeistert. Also zurück zur Rezeption und nochmal fragen.

Die Dame hat gewechselt und bietet uns sofort den Stellplatz 288 an, der zur Kategorie A gehört und am Rand des CP liegt (in der obersten Reihe kurz vor den Bäumen und dem Wasser). Wir greifen sofort zu und bringen das WoMo dorthin. Ist wirklich schön ruhig hier und daher sind wir auch zufrieden.

Campingplatz Delta in Locarno

So sieht es hier auf unsrem Stellplatz aus:

Campingplatz Delta in Locarno (1)

Campingplatz Delta in Locarno (2)

Campingplatz Delta in Locarno (3)

12. Tag – Porlezza

Radtour nach Menaggio

11. Tag – Porlezza

Radtour nach Lugano

 

10. Tag – Porlezza

Heute nach dem Frühstück möchten wir uns den wirklich interessanten Ort anschauen. Hier findet gerade eine Ausstellung statt, die von ganz vielen Skulpturen geprägt ist. Dazu fahren wir zu einem Parkplatz und gehen zu Fuß in den Ort.  Hier also einige Fotos von Dingen die wir dabei sehen.

Danach zurück zum WoMo und auf geht’s auf die heutige Tour nach Porlezza an der Nordspitze des Luganer Sees. Hier liegt der Campingplatz Darna, allerdings in Italien.

Route von Bad Ragaz nach Porlezza

Zunächst läuft es prima, auch weil wir auf der Autobahn unterwegs sind. Eigentlich hätten wir erwartet, dass uns unser Navi von Sygic direkt von Lugano über die Nordseite des Luganer Sees nach Porlezza führt. Aber weit gefehlt. Wir machen eine riesigen Umweg. Es geht an den Comer See und bis Argegno und dann hoch über die Berge.

Die Strecke ist schlicht ein Alptraum. Es geht zunächst einfach nur hoch und durch richtig kleine Orte. Die Kurven sind so eng, dass ich ständig rangieren muss, um überhaupt herum zu kommen. Die Ortsdurchfahrten sind so eng eng und kurvig, dass es manchmal nur weniger Zentimeter weniger bedürfte und ich würde gar nicht durchkommen. Tina hat sich hinten ins WoMo zurückgezogen und beobachtet die ganze Geschichte von dort aus.

Irgendwann geht es natürlich auch wieder hinunter, aber das verändert die Strecke nicht wirklich. Aber wir schaffen es ohne Schäden und kommen unversehrt am Campingplatz an. Wir schauen uns alle verfügbaren Stellplätze an und entscheiden uns für einen Platz, der leider in der Nähe der Durchfahrtstraße liegt. Begeisterung sieht anders aus. Wir richten uns trotzdem erstmal ein und gehen an den See und machen einen schönen Spaziergang. Das Wetter ist nach wie vor prima und wir genießen es.

9. Tag – Bad Ragaz

Heute Morgen bringen wir zunächst das WoMo wieder in Form und nach dem leckeren Frühstück geht es wieder auf Tour. Da wir ja weiter zum Luganer See wollen, geht es jetzt wieder Richtung Süden. Durch den Abstecher in Elzach-Oberprechtal ist der für die heutige Tour einfach zu weit weg.

Route Elzach-Oberprechtal nach Bad Ragaz

Auch die heutige Tour ist geprägt von engen Straßen mit vielen Höhenmeter, aber auch von Abschnitten auf der Autobahn. Da wir uns noch einige Tage in verschiedenen Orten der Schweiz aufhalten werden und dafür auch Fahrten auf der Autobahn sinnvoll sind, ist es notwendig das Thema Maut nicht zu vergessen.

Über die App Via zahle ich für den gesamten Aufenthalt die Mautgebühren im Voraus da eine Vignette für unser WoMo nicht möglich ist. Die Kosten belaufen sich auf 65,84 € inkl. Fremdwährungsgebühren. Dafür gibt es keine Mautstellen an Auf- und Abfahrten der Autobahnen. So spart man in der Schweiz viel Personal im Gegensatz zu vielen anderen Ländern.

Der Ort Bad Ragaz sieht sehr einladend aus und gerne hätten wir ihn uns ein wenig angeschaut, aber der einsetzende Regen will einfach nicht aufhören. Wirklich schade, denn im Ort gibt es sogar eine Golfplatz.

Der Campingplatz Bad Ragaz liegt direkt im Ort neben dem Freibad und macht eine guten Eindruck.