Archiv des Monats: September 2024

28. Tag – Wilhelmshaven

Heute sind wir genau 4 Wochen unterwegs und freuen uns auf unsere Rückkehr nach Wilhelmshaven. Das Wetter ist einfach zu unbeständig. Heute Morgen in Sassenberg scheint allerdings die Sonne.

Tour von Sassenberg nach Wilhelmshaven

Heute gibt es ein besonderes Ereignis, denn Tina hat Geburtstag. Wie immer haben wir nichts besonderes geplant und Geschenke gibt es auch nicht.

Wir sind bereits gegen 13.00 Uhr bei Wohnmobile von der Kammer vor der Tür, um die Tanks und die Toilette zu reinigen. Anschließend hat Tina große Lust auf einen Latte Macchiato. Dafür machen wir kurz in Sande bei der Bäckerei Müller & Egerer halt.

Kurz danach sind wir auch schon wieder in der Rüstersieler Straße. Tina möchte sofort ihr E-Bike haben, um schnell noch einige Dinge einzukaufen. Es regnet zunächst in Strömen, aber gleich danach kommt die Sonne heraus.

 

27. Tag – Sassenberg

Wir verlassen den Wohnmobilstellplatz in Bad Marienberg gegen 10.30 Uhr. Die heutige Tour zum Wohnmobilstellplatz Heidewald führt uns über verschiedene Autobahnen, aber auch Kreis- und Landstraßen. Daher kommen wir doch nicht so schnell voran. Dazu kommt fast orkanartiger Wind und was auch besonders gestört hat Regen, Regen und nochmal Regen.

Tour von Bad Marienberg nach Sassenberg

Der Stellplatz (wir wählen 7C) ist großzügig gestaltet und eignet sich gut für eine Zwischenübernachtung. Leider ist das Restaurant geschlossen, aber beim diesem fiesen Wetter haben wir eh keine große Lust unser WoMo zu verlassen.

Wohnmobilpark Heidewald

Wir haben uns heute auch darüber verständigt, wie es denn weitergehen soll. Als Ergebnis dieser Diskussion haben wir entschieden, bereits am 08.Oktober für mehrere Wochen nach Mallorca zu fliegen. Schnell haben wir die entsprechenden Flüge gebucht.

Das bedeutet, dass die Reparatur des WoMos noch bis Dezember warten muss. Leider bedeutet das auch, dass mein geplanter Besuch eines Konzerts von Deep Purple am 26. Oktober in Lingen ausfallen wird, da es keine Möglichkeit gibt, dafür nach Deutschland zu fliegen.

 

26. Tag – Bad Marienberg

Da für den heutigen Tag intensive Regenfälle in Lörrach vorhergesagt sind, wollen wir so schnell wie möglich weiter Richtung Heimat fahren. Über die App Top-Platz finden wir den Wohnmobilpark Bad Marienberg. Der Weg dorthin ist sehr weit, aber wir wollen versuchen, dieses Ziel heute zu erreichen.

Route von Lörrach nach Bad Marienberg

Bis auf die letzten 40 Kilometer fahren wir nur Autobahn. Es gibt einige Baustellen und Staus und es regnet ab und zu, aber alles kein Problem.

Wir erreichen den Stellplatz um 15.30 Uhr und sind mehr als verwundert. Keiner von uns Beiden hatte auf dem Zettel, dass wir vielleicht schon einmal hier waren. Als wir ankommen, ist die Sache aber klar. Wir waren schon einmal da. Ich recherchiere und stelle fest, dass wir im September 2019 schon einmal hier Rast gemacht haben.

In Bad Marienberg ist der Stellplatz direkt neben einem Hallenbad. Tina hat große Lust mal wieder schwimmen zu gehen und schon ist sie verschwunden.

 

25. Tag – Lörrach

Die Freude ist groß, denn für den heutigen Tag ist prima Radfahrwetter vorhergesagt. Daher wollen wir den Tag nutzen, um heute in dieser Gegend eine letzte schöne Tour zu machen. Bei Komoot haben wir fast gleichzeitig eine perfekte Tour entdeckt.

Vor der Tour spreche ich noch mit meinem Nachbarn, der aus Nordhorn kommt. Er und seine Frau sind auch begeisterte E-Bike-Fahrer und er ist ein großer Fußball-Fan. Er fährt tatsächlich regelmäßig zum SV Meppen. Auch die Beiden werden gleich aufs Rad steigen. Dann geht es los.

Die Tour war echt großartig, zwar viele Höhenmeter, aber so tolle Radwege, wie wir sie gerne auch in Wilhelmshaven hätten. Warum gibt es so etwas eigentlich bei uns nicht?

Bevor der angesagte Regen kommt, muss alles zusammengepackt werden.

24. Tag – Lörrach

Da es über Tag trocken bleiben soll, wollen wir uns Basel ein wenig anschauen. Das sind mit dem Rad nur etwa 11 km und daher fahren wir dorthin. Das Wetter spielt tatsächlich mit.

Basel am Rhein (1)

Basel am Rhein (2)

Das Highlight sind die vielen Restaurants direkt am Rhein, aber der Hammer schlechthin sind zwei riesige Hochhäuser. Schon von weitem sind sie sichtbar. Aber was ist das? Hotel oder Eigentumswohnungen etc.

Hochhäuser in Basel

Neugierig wie ich bin, muss ich mir das näher anschauen. Es ist der Firmenkomplex der Fa. Roche.

Firmenkomplex Fa. Roche

Alles was man auf dem Bild an weißen Gebäuden im Stadtteil Basel/Kaiseraugst sieht, gehört tatsächlich dazu. Hier sollen tatsächlich 11.900 Mitarbeiter aus 100 Ländern arbeiten. Unvorstellbar.

Auf dem Rückweg schauen wir uns noch die Innenstadt von Lörrach an. Eigentlich wollen wir eine Kleinigkeit essen, aber wir finden nicht die richtige Location.

Also fahren wir zurück zum Campingplatz Drei-Länder-Camp Lörrach und gehen in das dortige Restaurant Grünpark.

Restaurant Grünpark (CP Drei-Länder-Camp Lörrach)

 

23. Tag – Lörrach

Wir befürchtet regnet es heute. Macht nichts, unser WoMo ist wasserdicht.

Route von Bern nach Lörrach

Der Campingplatz Drei-Länder-Camp Lörrach lädt trotz des miesen Wetters zum Bleiben ein.

Hier gibt es wirklich Stellplätze für jeden Geschmack und wahrscheinlich aufgrund des Wetters ist noch sehr viel frei.

Platzplan CP Drei-Länder- Camp Lörrach

Wir stehen zunächst auf dem Komfortplatz C15, allerdings nicht lange. Er ist einfach wegen der Regenfälle zu matschig. Zudem liegt er in der höchsten Kategorie und die brauchen wir für diesen Aufenthalt einfach nicht. Wir wechseln daher auf Platz B28. Die Markise wird ausgefahren, damit wir wenigsten vor dem WoMo halbwegs trockene Füße behalten.

CP Drei-Länder-Camp Lörrach (1)

CP Drei-Länder-Camp Lörrach (2)

CP Drei-Länder-Camp Lörrach (3)

CP Drei-Länder-Camp Lörrach (4)

22. Tag – Bern

Da nach einer kleinen Tour immer eine größere folgt, geht es heute wieder mal mit dem Rennrad los. Die Tour führt uns auf schönen Wegen etwas weg von Bern und über Land. Die ersten 10 km sind sind mit 200 hm schon sehr heftig, aber dann läuft es gut. Weit weg von der Stadt fahren wir eh am Liebsten. Es ist zwar leicht bewölkt, aber die Temperaturen lassen es zu mit kurzer Hose und Radtrikot zu fahren.

Das Restaurant des Campingplatzes Bern-Eymatt ist heute das unsrige. Flammkuchen und Burger stehen auf dem Programm. Da es leicht anfängt zu regnen, sitzen wir heute drinnen.

Restaurant auf dem CP Bern-Eymatt

Danach ist packen angesagt, da es Morgen den ganzen Tag regnen soll.

CP Bern-Eymatt

 

21. Tag – Bern

Heute haben wir wirklich nur eine ganz kurze Tour zurückgelegt. Das Wetter soll die nächsten zwei Tage in Ordnung sein und daher wollen wir uns Bern und Umgebung einmal anschauen.

Route von Interlaken nach Bern

Die Tour dauert länger als angezeigt, da es bereits am Thunersee einen riesigen Stau gab.

Die Auswahl an freien Stellplätzen auf dem Campingplatz Bern-Eymatt lässt es zu, dass wir uns den geeigneten Platz aussuchen können. Wir stehen in der zweiten Reihe vor den beiden grünen Spielplätzen (links neben dem kleinen blauen Auto). Dadurch haben haben wir fast den ganzen Tag die Sonne. Ein wirklich schöner Campingplatz am Rande von Bern, denn bis in die Innenstadt sind es nur 6,5 km.

Campingplatz Bern-Eymatt

Komoot hilft uns auch diesmal die beste Route in die Altstadt von Bern zu finden. Es geht zur großen Teilen durch ein sehr hügeliges Waldstück, bevor wir die Stadt erreichen.

Eigentlich wollen wir etwas essen, aber jedes Restaurant ist voll, obwohl sie nicht wirklich einladend aussehen. Aber wir finden etwas und könne hier sogar für Schweizer Verhältnisse günstig essen.

In der Stadt ist heute der Teufel los, da eine Demo mitten durch den Ort bzw. die Altstadt zieht.

Demo in Bern

Wie Stadt wirkt ziemlich alt und ist sie auch. Es gibt viele imposante und historische Gebäude, wie die UNESCO – Altstadt von Bern, die Zytglogge, das Münster und das Bundeshaus.

Der Straßen- und Schienenverkehr und die vielen Menschen begeistern uns auf jeden Fall nicht. Letztlich sind wir froh wieder auf dem Campingplatz zu sein.

20. Tag – Interlaken

Nach dem Frühstück mache ich mich auf den Weg zum Golfplatz Interlaken-Interseen. Es ist ja erst 8.00 Uhr und noch nicht wirklich warm. Das Tragen des Bag macht mir keine großen Probleme und so erreiche nach etwa 20 Minuten den Golfplatz.

Achim on Tour zum Golfplatz Interlaken-Unterseen

Ich bekomme aufgrund der Interlaken-Card wenigstens 10,00 CHF Nachlass, aber bin für eine 18-Loch-Runde inkl. Trolley und 30 Bällen trotzdem noch mit insgesamt 143,00 CHF dabei.

Zunächst geht’s erstmal auf die Driving Range, um die 30 Bälle zu verteilen und anschließend aufs Putting Green. Um 9.20 Uhr bin ich pünktlich an Tee 1, wo zwei junge Jungs schon auf mich warten.

Wir verstehen uns gleich sehr gut und so macht die Runde richtig Spaß. Bereits nach kurzer Zeit ziehe ich meine Jacke aus und spiele im Polo-Shirt. Der Platz ist durchaus attraktiv und die Back-Nine haben es in sich. Ich benötige wie in Losone 94 Schläge (47 und 47 Schläge) und bin ganz zufrieden. Danach sitzen ich noch mit den beiden Jungs zusammen und lade sie zu einem Bier ein.

Tinas war nicht mit auf dem Golfplatz, sondern hat eine Radtour um den Thunersee gemacht.

Auf dem Rückweg kommt Tina mit dem Rad am Golfplatz vorbei und daher sitzen wir noch etwas zusammen und essen eine Kleinigkeit.

Der Rückweg fällt mir nicht so leicht, obwohl in dem Golf-Bag nicht mehr drin ist als vorher. Da war ich heute aber ganz schön viele Kilometer auf den Beinen. Auf dem Campingplatz suche ich mir einen Campingstuhl und nach kurzer Zeit fallen mir die Augen zu.

Das Wetter war super, nur Sonne und kein Wind. Wir gehen früh ins Bett, war doch ein anstrengender Tag.

19. Tag – Interlaken

Das Wetter spielt mit, wir möchten uns mal wieder etwas bewegen und uns die Gegend mit dem Rad anschauen. Wir machen eine Tour um den Brienzersee

Wenn wir gewusst hätten, was uns da heute abverlangt wird, hätten wir uns möglicherweise für eine andere Tour entschieden. Die Tour war echt der Hammer. Die ersten 22 km waren noch easy, aber was dann kam, war für uns Flachlandtiroler einfach zu steil.

Radtour um den Brienzersee (1)

Radtour um den Brienzersee (2)

Radtour um den Brienzersee (3)

Selbst Tina, bekanntlich eine gute Bergfahrerin, musste absteigen. Da blieb uns nichts anderes übrig, als zu schieben. Die nächsten 2 km hatten eine Steigung von durchschnittlich 9% und das war einfach zu viel.

Allerdings wurden wir mit tollen Blicken, einem Hotel in den Bergen und einem ganz tollen Wasserfall entschädigt.

Radtour um den Brienzersee (4)

Radtour um den Brienzersee (5)

Radtour um den Brienzersee (6)

Da wir ca. 1,5 km vom Golfplatz entfernt campen, habe ich am Abend noch ein Taxiunternehmen angerufen. Ich möchte wissen, was mich eine Fahrt zum Golfclub Interlaken-Unterseen kosten würde. Der Preis ist unfassbar: 30,00 CHF pro Fahrt. Ich habe ablehnt.

Wie aber nun zum Golfclub kommen. Ich entschließe mich mein Golfbag um alles nicht so wichtige zu erleichtern und Morgen zu Fuß dorthin zu gehen.

Ich buche noch über die App PC Caddie eine Tee-Time für 9.20 Uhr. Alle späteren Zeiten am Vormittag sind schon belegt. Das bedeutet Morgen rechtzeitig aufstehen, das Bag zu schultern und loszugehen.