3. Tag – Weißenstadt

Ich werde wach und es regnet leicht. Es ist sehr frisch und ich ziehe die Bettdecke noch einmal hoch. Der Campingplatz sollte eigentlich sehr voll sein oder werden, dass aber ist nicht der Fall. Das schlechte Wetter ist sicherlich dafür verantwortlich.

Heute arbeite ich daher am Tagebuch. Ich verlasse das WoMo praktisch nicht, während Tina eine Radtour nach Wunsiedel macht. Es regnet zwischendurch immer mal wieder und ist zudem auch ziemlich windig.

Ich habe heute morgen unseren nächsten Aufenthalt auf dem Campingplatz des Anetseder Landhotels in Raßbach bei Thyrnau in der Nähe von Passau für den 23. – 28.08 gebucht. Also auf nach Raßbach.

 

2. Tag – Weißenstadt

Heute ist eine Tour zu Tina Onkel Josel und seiner Frau Helene geplant. Das machen wir natürlich mit dem Rad. Mein altes Fort und Tina Canyon E-bike wollen wir heute dafür verwenden.

Um 10.15 Uhr geht es los, weil wir um 12.30 bei den Beiden sein wollen. Klappt leider nicht so ganz, da es hier wirklich sehr hügelig ist.
Josel sitzt auf seinem Balkon und wartet schon auf uns. Beide sind schon hoch in den Achzigern und daher nicht mehr so beweglich, Helene sitzt sogar im Rollstuhl.

Später kommen noch kurz auch seine Tochter Jutta mit ihrem Mann Markus dazu.
Jutta hat Kuchen gebacken und wir sitzen mit Josel und Helene schön zum Kaffee zusammen.

Der Rückweg am Nachmittag ist schon ziemlich heftig, aber ich schaffe es ohne abzusteigen. Dafür bin ich wieder richtig nassgeschwitzt.

Wir fahren anschließend gleich zum Restaurant des Campingplatzes. Wir sitzen draußen und ich komme so langsam ins Frieren. Das Stadtbad ist heute allerdings Schnitzelparadies und entsprechend ist auch die Speisekarte. Für Tina wir extra etwas angeboten und ich essen Pfefferschnitzel mit Pommes. Passt schon.

Restaurant im Stadtbad

Zurück im WoMo friere ich immer noch und es will auch so gar nicht aufhören. Ich schaue mir zunächst noch Golf im Fernsehen an, bevor ich denn zum Duschen gehe.
Anschließend beginnt der 1. Spieletag mit der Paarung Bayern gegen Leipzig. Dieses Spiel schaue ich mit noch an, aber dann geht es ins Bett.

 

 

1. Tag – Thale/Friedrichsbrunn

Am Nachmittag des 21. August kommen wir gegen 16.00 Uhr am Stellplatz Bocksberg in Friedrichsbrunn im Harz an. Die Anfahrt war problemlos und kurzweilig, weil wir auch keine großen Staus hatten.
Leider haben wir uns die Qualitätskriterien bei TopPlatz nicht so genau angesehen und sind doch etwas enttäuscht, dass es hier keine Duschen gibt.

Stellplatz Bocksberg in Friedrichsbrunn (Rezeption)

Der Ort ist auch nicht besonders einladend. Das direkt neben dem Stellplatz gelegene Schützenklause mit deutsch-rumänischer Küche hat heute und auch morgen geschlossen. Für Tina wär das eh nichts gewesen.

Schützenklause Friedrichsbrunn

Der Preis inkl. Strom von 18,00 € ist ok und schnell finden wir einen geeigneten Platz. Ruhig ist es hier, obwohl wie immer jeder seine Hunde dabei hat.

Stellplatz Bocksberg in Friedrichsbrunn

Der Ort Friedrichsbrunn befindet sich in der ehemaligen DDR und das merkt man hier extrem. Beim Spaziergang entdecken wir ein riesiges Hotel, aber nur 4 PKW stehen auf dem Parkplatz. Nebenan steht ein großen Wohnhaus mit lauter kaputten Fensterscheiben. Hier wohnt schon lange keiner mehr. Es gibt ein Gasthaus, aber wir gehen dort nicht essen. 
Wir sind schon ein wenig enttäuscht von diesem Ort. Viele sind zum Wandern hier, aber da es auf den schmalen Straßen keinerlei Radwege gibt, wollen wir hier nicht auf Rad. 

8. Tag – Wilhelmshaven

Heute ist Abreisetag. Nachdem wir bereits gestern alles verpackt haben, lassen wir es heute ruhig angehen. Also erstmal ein gemütliches Frühstück im WoMo.

Video (Hase vor dem Wohnmobil in Bliesdorf)

Danach verlassen wir den Stellplatz und es geht zunächst auf den Entsorgungsplatz.
Das übliche Prozedere liegt an. Zurück fahren wir die gleiche Strecke wie hin und die Staus auf der Autobahn halten sich in Grenzen.

Zusammenfassung Wohnmobiltour Bliesdorf:
Am Anreisetag waren 34 Grad doch etwas viel. Das Wetter in den folgenden Tagen hat sich leider nicht von seiner besten Seite gezeigt. Sehr viel Wind und ständig Regen. Zum Glück waren die Temperaturen zum Radeln geeignet.
Der Stellplatz war ok, aber aufgrund des Wetters haben wir nicht einmal die Markise ausgefahren bzw. draußen frühstücken können.

Da der Stellplatz Hundebesitzer geradezu anlockt, hatte gefühlt jeder außer uns zwei Hunde dabei. Das war schon arg. Zudem gab es Menschen, die nichts besseres zu tun hatten als unseren Stellplatz als Gehweg zu benutzen.
Bewegung hatten wir trotzdem genug, weil wir einfach sehr viel geradelt sind.
Es war erholsam, aber doch geprägt von zu viel Aufenthalt im WoMo.

Ich denke wir waren jetzt zweimal hier, aber das sollte es dann auch gewesen sein.

 

7. Tag – Bliesdorf

Heute passt das Wetter ganz gut und daher hat Tina die Idee nach Oldenburg in Holstein zu radeln. Natürlich bin ich dabei. Wie die Tage zuvor ist es wieder windig, aber auch die Sonne ist ab und zu zu sehen.

Hier unser Hinweg:

In Oldenburg kommen wir zunächst an diesem kleinen Laden vorbei, wo Tina für den Nachmittag ein wenig Kuchen kauft.

Wilde Rübe in Oldenburg in Holstein

Danach geht’s in die Innenstadt.

Oldenburg in Holstein

Hier ist nicht viel los und daher machen wir uns schon bald auf den Rückweg. Zurück wählen wir eine andere Tour, die uns auch nach Cismar führt. Hier machen wir eine Pause und besuchen das dortige Klostercafé, um etwas zu essen und zu trinken.

Klostercafé in Cismar

Und hier der Rückweg:

Danach treffen wir uns in Bliesdorf mit unserer Freundin Gaby und ihrer Tochter Lisa. Natürlich gibt es den in Oldenburg gekauften Kuchen. Gaby wohnt hier seit einiger Zeit und bietet Feriengästen auch nachfolgende Gemütliche Wohnung in alter Kate. Sehr empfehlenswert. 

Zum Abschluss unseres Ausflugs an die Ostsee, geht es heute nochmal ins Breeze.

Restaurant Breeze

6. Tag – Bliesdorf

Wir fahren mit Gaby, allerdings zunächst mit dem Auto, zum Gut Hasselburg zum Frühstück. Das Frühstück ist mehr als reichhaltig, aber nicht besonders lecker. Alles ganz einfache Dinge und in einem richtigen Übermaß. Das Ambiente und die Leute sind allerdings sehr nett.

Café Cembalo im Gut Hasselburg

Danach geht es zurück nach Bliesdorf, wo unser Räder schon auf uns warten.

Unsere heutige Tour führt uns möglichst nah am Wasser über Rettin, Pelzerhaken, Neustadt, Sierksdorf nach Haffkrug.

In Haffkrug machen wir Pause im Restaurant Ocean’s (Ole Fischschuppen). Das befindet sich unmittelbar vor der dortigen, gerade fertiggestellten Seebrücke Haffkrug.

Restaurant Ocean’s (Ole Fischschuppen) in Haffkrug

Seebrücke Haffkrug

Auf dem Rückweg machen wir kurz vor Rettin nochmal eine Pause im Restaurant Strandliebe. Hier fällt mir plötzlich auf, dass meine Sicherheitsarmband nicht mehr da ist. Aber wo ist es? Ich suche rund ums Restaurant, aber hier ist es nicht zu finden.

Eine wirklich tolle Tour haben wir heute gemacht. Wegen des Sicherheitsarmbandes hoffen wir auf einen Finder, der sich dann hoffentlich bei uns meldet.

Nachtrag vom 11. Juli:
Am 04.Juli erhält Tina eine Anruf und man teilt ihr mit, dass mein Armband im Restaurant Ocean’s abgegeben oder gefunden wurde. Vielen Dank an den ehrlichen Finder. Tina schickt eine Briefumschlag dorthin und am 10. Juli ist das Armband wieder an meinem Arm. Prima.

5. Tag – Bliesdorf

Die Wettervorhersage lässt heute nicht viel Gutes erwarten, daher beschließen wir der Stadt Eutin einen Besuch abzustatten. Gaby holt uns vom Stellplatz ab und los geht’s.

Unterwegs hat Gaby die Idee einen Abstecher zum Gut Hasselburg zu machen.
Schon vom Parkplatz aus hat man den Eindruck, dass hier sicherlich tolle Veranstaltungen möglich sind.

Eingang Gut Hasselburg

Wir schauen uns ein wenig um und beschließen, dass wir vor der morgigen Radtour hier frühstücken gehen wollen. Danach geht’s weiter nach Eutin. Die Autobahn ist in dieser Richtung ziemlich frei und so sind wir schnell dort.

Wir parken in der Innenstadt und machen uns zu Fuß auf den Weg.
Wir laufen zur Seebühne, die sich am Ufer des Großen Eutiner Sees befindet, die wir allerdings nur von außen betrachten können.
Hier daher eine Luftaufnahme bei einer Veranstaltung.

Seebühne Eutin

Wir spazieren weiter um kommen in den Küchengarten. Hier gibt es einfach alles, was in der Küche gekocht oder zubereitet werden kann.

Küchengarten Eutin

Alles befindet sich unweit des Schlosses, dass man hinten links sehen kann.

 

4. Tag – Bliesdorf

Mein heutiger Tag gehört dem Golfsport, während Tina alleine eine Radtour nach Dahme macht.
Ich habe mir im Vorfeld einen Tag gebucht, an dem ich an ein handicap-relevantes Turnier spielen kann. Wie in Wilhelmshaven gibt es auch hier jeden Mittwoch eine Herrenrunde, an der auch Gäste mitspielen können.

Ich bestelle mir ein Taxi, dass mich von Bliesdorf nach Grömitz zum Golfclub bringt. Leider müssen wir in Grömitz einen kleinen Umweg einlegen, da ich zunächst Bargeld abheben muss, um den Taxifahrer zu bezahlen. Kartenzahlung nicht möglich!!!

Im Club melde ich mich an der Rezeption an und bezahle die Startgebühr von 50,00 €. Danach geht es auf die Driving-Range, wo ich mir zweimal etwa 25 Bälle ziehe. Die Range gefällt mir nicht besonders, weil man aufgrund des Geländes den Ball nicht komplett verfolgen kann.

Kurz vor 12.00 Uhr spricht mich Martin an. Er hat mich gesehen und ist der Spielführer der Herrenrunde. Wir spielen danach auch zusammen und es macht Spaß mit ihm. Wir haben fast das gleiche Handicap und zudem sind wir beide Liebhaber der Insel Mallorca.

GC Grömitz

Mein Zählspiel ist nicht wirklich überragend und so liege ich von 14 Spielern nur auf dem 4. Platz. Das letzte Loch war der Hammer. Ich brauche 11 Schläge und versenke drei Bälle. Eine Runde von 106 Schlägen kommt dabei heraus. Waren die Front-Nine mit 48 Schlägen noch ganz gut, reicht es auf den Back-Nine nur zu 58 Schlägen. Trotzdem hat es bei gutem Wetter Spaß gemacht.

Danach sitze ich noch mit den Jungs zusammen und esse wie gestern Schnitzel mit Pommes.

GC Grömitz, Terrasse

Anschließend geht es mit dem Taxi wieder nach Hause. Die Taxifahrt kostet diesmal 22,60 €.

 

3. Tag – Bliesdorf

Wie auch sonst, es geht wieder aufs Rad. Diesmal soll eine mal in eine andere Richtung gehen. Wir fahren nach Lensahn.

Die Strecke ist sehr wellig, aber schön. Leider spielt auch heute das Wetter so gar nicht mit. Wir sehen daher nicht viel von Lensahn und müssen uns dort sogar unterstellen.

Lensahn veranstaltet jedes Jahr den Ultratriathlon Lensahn, der in diesem Jahr als Deutsche Meisterschaft ausgetragen wird.

Der Triple Ultra Triathlon Lensahn ist eine Triathlon-Veranstaltung über die Langdistanz. Dieser Ultratriathlon geht über die dreifache Ironman-Distanz: Nach 11,4 Kilometer Schwimmen folgen 540 Kilometer auf dem Rad und dann ein Lauf über die dreifache Marathon-Distanz (126,6 Kilometer). Die Veranstaltung fand erstmals 1992 auf Initiative des Extremsportlers Wolfgang Kulow statt. Bei dem Wettkampf, der jeweils am letzten Wochenende im Juli in Lensahn ausgetragen wird, nehmen jedes Jahr ca. 50 Athleten teil. Das Schwimmen wird im Freibad in Lensahn (228 Bahnen à 50 m) durchgeführt. Die Radstrecke besteht aus einem Rundkurs zwischen Lensahn und Beschendorf, bei dem insgesamt 68 Runden à ca. 8 km absolviert werden. Das anschließende Laufen ist ein Rundkurs (98 Runden à 1,32 km) in Lensahn. Als Qualifikation für den Triple Ultra Triathlon Lensahn müssen die Athleten mindestens eine abgeschlossene Teilnahme an einem Ironman-Triathlon (oder einer vergleichbaren Distanz) aus den beiden Vorjahren vorweisen können.

Das Wetter ist aber so bescheiden, dass wir uns weder den Ort noch den Wettkampfstätten anschauen.

Auch heute essen wir wieder im Restaurant Breeze. Für mich gibt es heute Schnitzel Wiener Art mit frischen Gurkensalat und Pommes Frites und natürlich Preiselbeeren.