Tag 61 – Sexten/Moos, Dolomiten (Italien)

In der Nacht war es draußen unter 10 Grad und daher konnte man prima schlafen. Der Tag beginnt wunderbar, denn der Ausblick direkt vom Stellplatz auf die Berge ist einfach nur herrlich.

Frühstück im CaravanPark Sexten

Wir möchten heute mal eine Mountainbike-Tour machen. Ich gehe daher morgens nach dem Frühstück zum Shop auf dem CP. Der stolze Preis für einen halben Tag liegt bei 22,00 €. Leider sind alle E-Mountainbikes für den Tag bereits vergeben und wir entscheiden uns für normale Mountainbikes (MB).
Um 11:00 Uhr holen wir die MBs ab. Nach kurzer Einstellung und Bestückung geht es los.
Wir fahren zunächst die Tour des Vortages, legen dann aber noch einige km drauf. Eine tolle Tour bei tollem Wetter. Der Unterschied vom normalen Rad zum MB ist immens.

Tina und die beiden MBs

Am Wendepunkt finden wir ein niedliches Restaurant und stärken uns dort für den beschwerlichen aber schönen Rückweg.

Herrliche Gegend rund um Innichen

Diesmal fahren wir auch zurück auf dem Radweg. Der Weg ist teilweise sehr steinig und steil, eben gut geeignet für MBs.
Wir schaffen den Rückweg diesmal ohne abzusteigen und sind megastolz. Knapp 23 km und 456 Höhenmeter liegen hinter uns. Kurz nach dem steilsten Stück ruf uns jemand „Respekt“ zu und er hat Recht.

Geschafft

Später auf dem CP spreche ich eine ältere Dame an, denn ihr Auto hat EL als KFZ-Kennzeichen. Im Gespräch erfahre ich, dass sie und ihr Mann aus Meppen kommen, dort im Haseknie wohnen und Kirchhoff heißen.
Im Haseknie habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht, bis ich 1978 des Studium wegen nach Wilhelmshaven umgezogen bin.
Sie bittet mich, mit zu ihrem Wohnwagen zu kommen, um mir ihren Mann vorzustellen.
Die Welt ist wieder einmal sehr klein.
Beide kannten meine Eltern sehr gut und ich erinnere mich sogar an ein persönliches Erlebnis mit dem inzwischen 86-jährigen Herrn Kirchhoff.
Nachdem ich damals die Penne verlassen hatte, wollte ich auf der Erprobungsstelle in Meppen eine Ausbildung machen.
Bei der Aufnahmeprüfung hat es bei mir und meinem Freund Jörg aber nicht gereicht und Herr Kirchhoff hat uns das seinerzeit mitgeteilt. Wer weiß, was sonst aus mir geworden wäre?
Die nächsten 45 Minuten gehören natürlich uns, bis es Zeit wird, noch schnell zu duschen, denn wir haben zum Essen im Gourmet Restaurant“Patzenfeld“ auf dem CP einen Tisch bestellt.
Das Restaurant ist bei TripAdvisor richtig gut bewertet.
Meine Meinung: Sehr höfliches, aber leider unaufmerksames Personal. Wartezeit auf den Hauptgang mehr als 45 Minuten und mein Rinderbraten begeistert mich nicht. Das Preis-/Leistungsverhältnis passt einfach nicht.

Tag 60 – Sexten/Moos, Dolomiten (Italien)

Wir möchten uns heute die Umgebung ein bisschen anschauen. Womit geht das am Besten, richtig mit dem Rad. Wir machen eine Radtour über Moos und Sexten nach Innichen.
Die Radwege sind ziemlich schwierig zu fahren, allerdings geht es zunächst hauptsächlich bergab. Ist aber traumhaft schön.

Radtour nach Innichen

Radtour nach Innichen

In Innichen machen wir Pause.

Pause in Innichen

Wir trauen uns die Rückfahrt auf dem Radweg mit normalen Räder nicht zu und wählen daher die Straße aus. Zweimal müssen wir das Rad verlassen, ist einfach zu steil.
Zurück auf dem CP heißt es erstmal, die heißen Füße abzukühlen.

Füsse abkühlen im CP CaravanPark Sexten

Tina hat heute einen Termin für eine Gesichtsmassage und lässt es sich dort gut gehen.
Am Abend gehen wir in die Taverne des CP zum Essen. Mir schmeckt es richtig gut, Tina findet auf der Speisekarte nicht so richtig etwas.

Tag 59 – Sexten/Moos, Dolomiten (Italien)

Wir haben im Februar, als wir unser Wohnmobil gekauft haben, eine Gutschein über einen kostenfreien 3-tägigen Aufenthalt inkl. einem 3-Gang-Menü, einem Frühstück und freien Aufenthalten in Hallenbad und Sauna geschenkt bekommen.
Wir beschließen diesen Gutschein einzulösen und machen uns auf den Weg zum CaravanPark Sexten.
Die Anreise verläuft prima, obwohl es über 258 km sind. Vom Gardasee geht es über Rovereto, Trient, Bozen und Brixen letztlich kurz hinter Moos, da wiederum hinter Sexten liegt.

Stellplatz im CarvanPark Sexten

Den Stellplatz können wir uns frei wählen, wie so oft. Wir finden genau das Richtige und richten uns häuslich ein. Das Sanitärgebäude ist gleich gegenüber. Ein altes Gebäude aus dem Jahr, aber stilgerecht eingerichtet und sehr sauber.
Hier auf dem CP gibt es einfach alles, was man sich wünschen kann.
Ob Wellness, Hallenbad, Sauna, Fitnessraum, Mietbadezimmer, Lodges, Baumhäuser, diverse Restaurants, Supermarkt, Campingshop usw. hier fehlt es an nichts.
Die Landschaft ist sehr attraktiv und für jeden ist etwas dabei. Egal ob man Wandern, Bergsteigen, Klettern, Mountainbike fahren oder an Ausflugsfahrten teilnehmen möchte.
Natürlich kann man sich auch den ganzen Tag einfach nur der Natur hingeben.

Am Nachmittag schaue ich mir natürlich das Spiel Deutschland-Mexiko an. Mir erschließt sich einfach nicht, dass man aus den beiden Freundschaftsspielen im Vorfeld der WM nichts aber auch gar nichts gelernt hat.
Sondern man ist einfach davon ausgegangen, dass es wie bei den meisten Weltmeisterschaften schon laufen wird. Ich habe mich für Jogi, seine Crew und die Mannschaft geschämt
und beim Spiel auch sehr geärgert.

Tina hat kein Interesse sich das Spiel anzuschauen und geht lieber zur Massage. Der Triathlon vom Vortag in Bardolino hat schon seine Spuren hinterlassen.

Tag 58 – Bardolino, Gardasee (Italien)

Lieber Max erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten Rothsee- Triathlon.
Zum Junior Challenge in Roth feuern wir dich wieder lautstark an. Liebe Pfülb Family wir kommen bald. Freuen uns schon.
Zuhause, im Mai habe ich mich für den 35. Internationalen Triathlon in Bardolino am 16.06.2018 angemeldet.
Der internationale Triathlon in Bardolino hat eine alte Tradition und findet bereits zum 35. Mal statt. Man rechnet mit 2.000 Teilnehmern aus 23 Ländern. Er geht über die sogenannte Olympische Distanz, das bedeutet 1.500 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen.
Also wieder ein fester Termin auf unserer Route. Ich konnte ja nicht ahnen, dass meine Vorbereitung für die Olympische Distanz dermaßen ins Stocken geraten würde. Tagelang kein Training und über einen langen Zeitraum ein festsitzendes Iliosakralgelenk (Blockade im unteren Rücken).
So wurde ich wirklich ausgenockt. 
Nun gut. Heute war es soweit.
Ich weiß, einige denken wie unvernünftig. Wer kann schon bei so einer Bilderbuchkulisse widerstehen.
Ich nicht… Da ich nur ein wenig unvernünftig bin, habe ich mir in allen drei Disziplinen Zeit gelassen. Im Nachhinein ging es sowieso nicht schneller. Das fehlende Training machte sich bemerkbar.
Achim wie immer mein liebster und professioneller Betreuer.
Der Start war
gegen 12:30 Uhr bei Temperaturen um die 30 Grad. Da ist man vorher schon auf. Schwitz…

Schwimmstart Triathlon Bardolino

Gestartet wurde in 2 Minutentakt. Ich in Gruppe 2, reine Frauentruppe. Da war es wieder, ich und Freiwasserschwimmen. Zwei Welten stoßen aufeinander. Obwohl die Schwimmstrecke alle 30 Meter mit Bojen markiert und Neo erlaubt war, bin ich unterwegs fast „ertrunken“.
Durch die Bewachungsboote wurde ein heftiger Wellengang ausgelöst. Dann eine Horde von schnellen Männern die von hinten heran geschwommen kamen.
Das führt dazu, dass wir Frauen, besonders ich, so etwas von überschwommen wurden, dass ich mich echt aus dem Wasser ziehen lassen wollte.
Nach 36 Min. und völlig entkräftet habe ich wieder festen Boden unter den Füßen. Statt schnellen Laufschrittes g
eht es im Spaziergang in die Wechselzone. Schöner Sport.
Ich liebe Triathlon. Max weiß wovon ich rede, nicht war?
Die Radstrecke
ist genau nach meinem Geschmack. 40 km mit 355 Höhenmetern. Hallo Berge ich komme… Allerdings darf auf der Radstrecke Windschatten gefahren werden. Aufgrund der hohen Starterzahlen ist dies nicht anders machbar. Nach dem Radfahren wieder ein Spaziergang in die Wechselzone.

Wechselzone Triathlon Bardolino

Mein Kopf fühlt sich wie eine Glühbirne an. Die Sonne gab unterwegs ihr bestes. Na ja, wenn ich schnell laufe, dann kühlt mich der Laufwind. Grins…
Wenn…!!!??? Die Laufstrecke g
eht direkt an der Promenade des Gardasee‘s entlang und es müssen zwei Runden á 5 km gelaufen werden.
Das
Schöne, die Strecke ist zu 95 % im Schatten. Also brauche ich dann auch nicht mehr schnell laufen.
Geschafft, glücklich laufe ich ins Ziel.

Check-Out Triathlon Bardolino

Mein Achim hat mich dort schon erwartet.

 

Tag 57 – Bardolino, Gardasee (Italien)

Da Tina Morgen am Triathlon Bardolino teil nimmt, hat sie natürlich heute kein Interesse noch Rennrad zu fahren.
Ich habe mir die Radstrecke des Triathlons auf meinen Garmin geladen und möchte sie abfahren.
Nach einem späten ausgiebigen Frühstück mache ich mich daher allein auf den Weg. Tina ist begeistert, denn ich trage heute nicht mein rot-weißes Lieblings-Radshirt.

Achim vor der Rennradtour

Unser CP liegt nur etwa 600 m vom Start der Radstrecke entfernt. Es geht aus dem Ort hinaus und nur nach oben. Nach 6 km habe ich bereits 100 Höhenmeter auf dem Tacho. Danach geht es allerdings etwas gemächlicher dahin, allerdings immer wieder unterbrochen von Anstiegen bis 12%. Die Strecke hat es also in sich, ist aber vom Profil her sicherlich gut für Tina zu fahren.
Die Qualität der Straßen ist sehr unterschiedlich. Es macht auf jeden Fall Spaß. Ab km 32 sind alle 400 Höhenmeter abgearbeitet und es geht über Serpentinen zurück nach Bardolino.
Tina hat Lust noch einmal in den See zu hüpfen, allerdings heute ohne Neopren. Ich schaue mir das Ganze vom Ufer aus an. Der See ist kalt, aber sie damit kommt gut klar. Morgen wird es beim Triathlon bei Temperaturen über 22 Grad nämlich ein Neopren-Verbot geben.
Am Nachmittag machen wir noch eine kleine Erkundungsreise in Richtung Lazise. Unterwegs gibt es ein schönes großes Eis, bei dem Wetter einfach unerlässlich.

Unterwegs nach Lazise

Am Abend fahren wir noch zum Veranstaltungsgelände des Triathlon, um den Starterbeutel abzuholen und die Stimmung einzuatmen.

Mein Abend gehört dem WM-Fußballspiel Portugal gegen Spanien, Tina zieht sich lieber zurück in ihre Koje.

Tag 56 – Bardolino, Gardasee (Italien)

Heute haben wir nur eine ganz kurze Anreise zu unserem nächsten CP. Tina hatte sich schon in Deutschland für den Triathlon Bardolino angemeldet und daher machen wir uns rechtzeitig auf den Weg dorthin.
Wir waren jetzt eine Woche in Manerba del Garda und hatten das Bedürfnis, mal wieder etwas Anderes zu sehen.
Die Fahrt verläuft problemlos und den CP Europa in Bardolino finden wir schnell. Er liegt allerdings direkt an einer sehr befahrenen Straße und die über unsere ACSI-Card günstigeren Stellplätze sind natürlich genau dort. Er liegt direkt auf der gegenüberliegenden des Sees.
Wir entscheiden uns für einen Stellplatz weiter unten am See, obwohl der Preis von 36,50 €/Nacht schon eine Hausnummer ist. Die sanitären Einrichtungen sind allerdings vom Feinsten.

Strand direkt am See auf CP Europa in Bardolino

Der Stellplatz ist gar nicht mal so groß, aber unser WoMo passt prima drauf.

Stellplatz auf CP Europa in Bardolino

Da wir Mittags schon eingerichtet sind, machen wir uns auf den Ort zu besuchen.
Ein toller Ort mit vielen Restaurants und vielen Menschen. Viele davon sind natürlich Deutsche.

Innenstadt Bardolino

Danach gehen wir noch gemeinsam Schwimmen, aber mit Neo. Tina schwimmt fast 2 Kilometer, ich belasse es bei 700 Metern.
Abends gehen wir in der City essen, war echt lecker.
Danach kümmere ich mich noch um eine Go-Box. Da unser WoMo ja mehr als 3,5 Tonnen wiegt, reicht für Österreich eine Vignette nicht. Da benötigt man ein elektronisches Gerät, dass unterwegs automatisch ausgelesen wird. Anschließend bekommt man eine Rechnung nach Hause.

Tag 55 – Manerba del Garda, Gardasee (Italien)

Zwar ist das Wetter auch heute nicht der Brüller, aber ich entscheide mich eine Rennradtour zu machen. Tina fühlt sich nicht so ganz und daher gehe ich alleine auf die Straße.
Für die Tour brauche ich diesmal keine GPSIES-Daten, denn ich möchte einfach an der Küste entlang Richtung Norden des Gardasees fahren.
Ich halte unterwegs des Öfteren an, um Fotos zu machen. Die Tour führt mich auch durch Orte, in denen der Verkehr ein bisschen heftig ist. Gut das Tina da nicht dabei ist.

Unterwegs in Toscalano

Es geht über Sálo, Gardone und Toscolano nach Gragnano. Auf der Hinfahrt immer rechts von mir der Gardasee. Ich fahre in den Orten auch weg von der Straße SS45bis, um schöne Buchten oder Strände zu sehen.

Strand in Gardone

Das Wetter spielt mit, es ist nicht zu heiß, einfach nur angenehm.

An meinem Wendepunkt in Gragnano halte ich mich kurz am kleinen Hafen auf.

Hafen von Gargnano

Auf der Rückfahrt kurz hinter Sálo nach einem Anstieg knallt es plötzlich fürchterlich hinten am Rennrad. Ich habe einen Platten. Ich rufe Tina an und teile ihr mit, dass es noch ein bisschen dauern kann.
Der Wechsel des Schlauches geht schnell von der Hand, aber beim Aufpumpen gibt es Probleme.
Der Reifen bleibt relativ drucklos und ich kann die letzten 5 km nur ganz vorsichtig fahren. Ich komme allerdings problemlos wieder auf dem CP Baia Verde an.
Danach gehe ich noch einige Bahnen im Pool schwimmen.
Den letzten Tag in Manerba del Garda beenden wir wieder im Restaurant La Nuova Pieve.

Tag 54 – Manerba del Garda, Gardasee (Italien)

Tina geht heute morgen im Pool des CP schwimmen.

Tina im Pool im CP Baia Verde

Danach kommt starker Regen mit Gewitter bis zum Mittag. Ich nutze die Zeit und bereite Fotos für meine Geschwister auf. Dieter und Sabine waren, natürlich mit unseren Eltern und später auch mit Anderen, des Öfteren auf dem CP San Biagio in Manerba del Garda.
Ich habe jede Menge Fotos gemacht, um Vieles noch einmal in Erinnerung zu bringen und ihnen eine Freunde zu machen.
Die Fotosammlung habe ich auf unser Webseite gepackt, sodass sie sie sich herunterladen können.
Meine Schwester habe ich damit wohl ziemlich inspiriert. Sie plant, vermutlich im Juli, mit einer Freundin tatsächlich noch einmal dorthin zu fahren.
Am späten Nachmittag geht das Unwetter dann so richtig los und meine geplante Radtour muss ausfallen. 

Stellplatz auf CP Baia Verde

Bild anklicken, zeigt ein Video vom Nachmittag.

Wir hatten gehofft, dass sich das Wetter am Abend beruhigen würde, leider werden wir eines Besseren belehrt.
Wir haben richtig Angst um unsere Markise. Der Regen ist so stark, dass sich zunächst riesige Wasserbeutel bilden. Erst eine wirklich schräg gestellte Markise lässt das Wasser besser ablaufen. Trotzdem behalten wir das Ganze im Auge, denn der Wind ist natürlich ebenfalls sehr heftig.
Die Situation ändert sich das ganze Nacht nicht, das Trommeln auf dem Dach ist ohrenbetäubend.

Tag 53 – Manerba del Garda, Gardasee (Italien)

Wir haben uns vorgenommen, dass die Rennradtour auf Grund der extremen Temperaturen von bis zu 32 Grad heute früher starten muss.
Um 1 Minute vor 10:00 Uhr sitzen wir tatsächlich auf dem Rad.
Die GPSIES-Tour führt uns heute wieder über Sàlo, anschließend geht es hoch in die Berge Richtung Tormini. Von dort an ein richtig geiler Radweg, immer am Chiese (Fluß) entlang. Man fährt praktisch nie auf der Straße, sondern immer in der Nähe davon.

Radtour über Sàlo und Mazzane

Die Qualität ist meistens gut, manchmal ist allerdings der Belag doch ein wenig rauh.
Natürlich braucht Tina wie immer unterwegs Nachschub in Sachen Wasser.

Tina braucht Wasser

Kurz vor Ende der Radtour über 57,2 km und fast 450 Höhenmeter kommen wir an einer Bar vorbei. Wir machen eine Pause und belohnen uns mit einem riesigen Yogurt-Eis mit viel frischem Obst.

Bar oben in Manerba del Grada

Auf dem CP wartet natürlich zunächst die Dusche.

Achim nach dem Duschen

Am Abend gehen wir erneut in das Restaurant auf dem CP. Die Pizza Inferno ist einfach zu lecker.
Nach einem intensiven Smalltalk mit einem Holländer beim Abwasch geht es zurück in unser WoMo, schließlich muss ich endlich weitere Beiträge schreiben.

Tag 52 – Manerba del Garda, Gardasee (Italien)

Für heute habe ich mir vorgenommen den Rocca di Manerba zu besuchen. Ich weiß nicht mehr so genau was auf mich zukommt, im Nachhinein auch besser so.
Rocco di Manerba ist eine Burgruine am gleichnamigen Felsen über Manerba. Funde belegen, dass bereits vor mehr als 10.000 bis 7.000 Jahren Römer auf dem Hügel siedelten. Später errichteten dann die Venezianer auf den Grundmauern eines Tempels dieser Römer eine Burg. Von der mittelalterlichen Festung ragen heute nur noch zwei obere Schutzringe heraus.

Blick vom CP San Biagio auf den Rocca di Manerba

Wir fahren gemeinsam los und sind schließlich auf Feldwegen, die uns zur vorderen Spitze des Rocca geführt hätten. Der Weg ist wirklich richtig schlecht und wir beschließen dieses Vorhaben aufzugeben. Auf dem Rückweg trennen sich unsere Wege, denn ich möchte unbedingt noch einmal auf den Rocca hinauf.
Ich finde einen anderen Weg, der mich auf geteerter Straße bis zu einem Parkplatz unterhalb der eigentlichen Spitze führt.
Tina hat sich inzwischen in ein Eiscafe zurückgezogen und wartet dort auf mich.
Vom Parkplatz an ist ein Fahren nicht mehr möglich, denn es geht bei brütender Hitze so was von steil weitere 800 m nach oben. Dort befindet sich ein kleiner Platz, wo ich mein Rad parken kann.
Der Rest besteht aus einer ziemlich morschen Holztreppe und dann hat man es endlich geschafft.

Holztreppe kurz vor der Spitze des Rocca di Manerba

Der Blick ist überragend und lohnt die Strapaze. Im Hintergrund die Halbinsel Sirmione.

Blick vom Rocca di Manerba Richtung Sirmione

Auf der anderen Seite ein Blick auf den CP San Biagio mit seiner vorgelagerten Insel.

Blick vom Rocca di Manerba auf CP San Biagio

Der Rückweg ist so steil, dass ich mich nicht traue den kompletten Weg hinunter zu fahren.

Da ich nicht weiß, dass Tina im Eiscafe auf mich wartet, fahre ich zurückzu über den CP San Biagio und unten am Ufer entlang. Hier noch ein Blick von der Spitze des CP auf die Insel. Die Vergangenheit hat mich wieder voll eingeholt. Damals sind wir dorthin zu Fuß durch das Wasser gelaufen und haben uns auf der Insel schöne Stunden gemacht.

Spitze CP San Biagio mit Blick auf die Insel

Tina und ich treffen uns erst wieder am WoMo.