Tag 71 – Heuberg, Hilpoltstein (Deutschland)

Wir werden früh durch die Nachbarn geweckt. Da die Schwimmstrecke des Triathlon (Main-Donau-Kanal) heute am frühen Morgen für den Schiffsverkehr gesperrt ist, wollen das Viele zum Einschwimmen nutzen.

Einschwimmen im Main-Donau-Kanal

Letztes Jahr haben wir das auch gemacht, aber heute fehlt bei kaltem Wetter ohne Sonne die Motivation. Ich fahre mit dem Rad nach Hilpoltstein zu Bäcker Schmidt und hole lieber lecker Brötchen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück beginnt die Vorbereitung der Rennräder für die heutige Tour. Mein Hinterrad ist ohne Grund völlig platt. Zur Sicherheit wechsele ich daher mal schnell den Schlauch.

Wir fahren die komplette Triathlon-Runde über 86 km. Zunächst wollen meine Beine so gar nicht, aber nach 45 Minuten wird es dann immer besser. Auf dem Rückweg gibt es nach 3:15 Stunden und 685 Höhenmetern in Hilpoltstein bei Bäcker Schmidt die wohlverdiente Pause.

Am Abend wird gegrillt. Einer der Nachbarn aus Bremen stellt dafür seinen Grill zur Verfügung. Danke nochmal.

Später kommen Stefan und Katharina und bringen die ersten beiden Mountainbikes, die sie bei uns bis zum Wettkampftag am Sonntag parken möchten.

Stefan fährt nochmal nach Schwabach und holt zwei weitere Mountainbikes und bringt auch gleich Petra mit. Derweil haben wir ausgiebig Gelegenheit mit Katharina zu plaudern.

Danach hocken wir noch ein bisserl zusammen, ehe die Drei uns verlassen.

Tag 70 – Heuberg, Hilpoltstein (Deutschland)

Wir planen bis zum kommenden Montag hier zu bleiben, denn der Triathlon ist ja erst am Sonntag.
Für den Aufenthalt wollen wir uns einen Leihwagen mieten, damit wir flexibel sind und damit besser Kontakt zu unseren Freunden, der Pfülb-Family (Stefan, Petra, Franziska, Katharina und Max sowie Petras Eltern Elisabeth und Dieter), halten können. Zudem möchten wir den Triathlon besser verfolgen können und nur mit dem Rad ist das ziemlich aufwendig.
Es ist schön wieder hier zu sein und gute Freunde zu treffen. Wir haben sie 2015 kennen gelernt, als wir eine Unterkunft für den Triathlon gesucht haben. Dabei sind wir auf den Brombachsee gestoßen. Dort haben sie in Enderndorf zwei großartige Ferienwohnungen mit direktem Blick auf den See. Am Brombachsee ist es wirklich herrlich und die Unterkunft können wir nur empfehlen.
Schaut doch mal auf die Webseite http://www.ferienwohnung-enderndorf.de.

Am Morgen treffe ich so ganz zufällig Thorsten Gerdes auf der Wiese. Thorsten ist ebenfalls Mitglied in unserem Triathlonverein und möchte zusammen mit seinem Sohn die komplette Langdistanz absolvieren. Na da haben wir neben den Profis ja noch jemanden, den wir verfolgen können.

Thorsten Gerdes in Heuberg auf dem Stellplatz

Wir haben uns mit Petra Pfülb verabredet, weil die nächste Möglichkeit eine Leihwagen zu bekommen, erst in Schwabach gegeben ist und dort wohnt zudem die Pfülb-Family.
Petra holt uns also mit dem Auto ab und wir fahren zu EuropCar nach Schwabach. Vielen Dank Petra.
Am Nachmittag geht es auf die Triathlonmesse in Roth. Leider regnet es ohne Ende und daher macht das Ganze nicht wirklich Freude. Zudem ist heute am Donnerstag auch noch nicht so richtig viel los.
Wir brechen den Besuch ab und fahren zurück zu unserem WoMo und zu Bauer Fritz.
Um 19:00 Uhr treffen wir uns mit der kompletten Pfülb-Family in Schwabach und gehen gemeinsam zum Griechen.

Pfülb-Family ohne Elisabeth und Dieter

Hier ein Bild, das uns mit einem Teil der Pfülb-Family (von links: Katherina, Max, Franziska, Petra und Stefan) zeigt. Eine Aufnahme von Elisabeth und Dieter reiche ich noch nach.

Die Freude alle gesund wiederzusehen ist riesig. Ein schöner Abend, der spät endet. Schwierig für die Kinder, die am nächsten Tag noch in die Schule müssen. Bayern hat ja wie jedes Jahr zusammen mit Baden-Württenberg erst Ende Juli Ferien.

Tag 69 – Heuberg, Hilpoltstein (Deutschland)

Das Wetter ist wie man sieht ziemlich schlecht und die Vorhersagen sind es auch. Viele Camper verlassen daher heute den CP Birkenstrand. Unser Navi möchte, dass wir wegen des Gewichts unseres WoMos einen Umweg von ca. 60 km machen. Da wir die Straßen in der Nähe inzwischen kennen, halte ich das für falsch. Wir fahren also nicht nach Navi und siehe da, es gibt keine Probleme und auch keine Verbote. Komisch.

Stellplatz auf CP Birkenstrand am Wolfgangsee

Es geht heute nach Heuberg in die Nähe von Hilpoltstein. Hier wollen wir den Challenge Roth (Langdistanztriathlon) verfolgen. Unser Stellplatz liegt direkt oberhalb des Schwimmstarts am Main-Donau-Kanal. Bereits 2008 haben wir mit einem geliehenen Wohnmobil dort gestanden. Damals waren wir mit einigen Triathleten aus Wilhelmshaven unterwegs und sind gemeinsam als Staffel- oder Einzelstarter ins Rennen gegangen. Auch ich habe mir damals das erste Mal die 180 km der Triathlonstrecke auf dem Rad angetan.

Der Stellplatz ist eine Wiese, die Bauer Fritz speziell anlässlich des Challenge für Zelte, Wohnwagen und WoMos zur Verfügung stellt. Er betreibt den Gasthof Burgblick. Dort stellt er ab jetzt allen Gästen drei Toiletten, zwei Duschen und Strom, der auf alle verteilt werden muss, zur Verfügung.
Die Toiletten werden aber mehrfach am Tag gereinigt und daher ist die Sauberkeit zum Glück kein Problem. Für den Stellplatz nimmt er 22,00 € pro Tag.
Nach einem Großeinkauf in Hilpoltstein und einem Besuch bei Bäcker Schmidt, kommen wir bereits am Mittag in Heuberg an. Es ist noch nicht besonders voll, also fast freie Auswahl.
Für Tina ist es ein Ritual nach Ankunft zu allererst bei Bäcker Schmidt einen Latte Macchiato zu trinken, also auch diesmal.

Stellplatz auf der Wiese bei Bauer Fritz

Im Laufe des Tages wird es aber bereits deutlich voller. Gut das wir so früh da sind. Direkt neben uns lassen sich einige Triathleten aus Bremen nieder, ein netter Haufen wie sich später herausstellt.
Am Abend schaue ich fern, natürlich Fussball-WM. Ich freue mich auf das Spiel zwischen Deutschland und Südkorea an. Schnell stelle ich allerdings fest, dass meine Elitekicker nach anfänglich vielen Chancen nichts mehr auf die Reihe bekommen. Hat niemand Jogi und den Spielern gesagt, das es hier um die WM geht. Ich schalte kurz vor Spielende bereits den Fernseher aus, ich kann einfach nicht mehr hinschauen. Die beiden Gegentore bekomme ich also gar nicht mit. Fazit: Ihr sollt euch wirklich was schämen.

Tag 68 – Schwand, Wolfgangsee (Österreich)

Der heutige Tag gehört ganz dem Rennradsport. Wir haben eine Tour, die an verschiedenen Seen vorbeiführt, ausgewählt.

Radtour über Mondsee, Attersee und Bad Ischl

Unterwegs geht es am Mondsee durch einen Radfahrertunnel, der neben dem Straßentunnel angelegt wurde. Es ist ziemlich finster, kalt und unheimlich darin. Hier sieht man das Ende des Tunnels. Der eigentliche Tunnel ist wirklich richtig dunkel und ohne Licht schlecht zu befahren. Länge des Tunnels ca. 1,3 km.

Radfahrertunnel Mondsee, Attersee

Impressionen von unterwegs:

Attersee

Wolfgangsee

Wolfgangsee, gegenüber St. Wolfgang

Die Tour führt insgesamt über 66 km und bietet auch den ein oder anderen Regentropfen. Die Radwege sind nicht immer mit dem Rennrad befahrbar und deshalb geht es auf die Straße. Hier fahren die Autos ziemlich schnell und man fühlt sich nicht recht wohl. Das gilt besonders, wenn LKWs an uns vorbei rasen.

Wir fahren auch über Bad Ischl. Hier machen wir die übliche Pause, diesmal im Cafe-Restaurant Zauner direkt am Ufer der Traun. Sehr gemütlich hier und die kleine Stärkung für den Rückweg, ein kleines Gulasch mit Kaisersemmel, kann ich nur empfehlen.

Am Abend geht’s in den Seegasthof Gamsjaga. Der liegt in der Nähe der Bundestraße und ist bereits ziemlich gefüllt. Wir finden im Garten noch einen freien Tisch. Als es leicht zu nieseln anfängt, sind wir die Ersten, die den Weg in den Gasthof suchen.
Auf einmal kommen alle herein, denn es regnet doch heftig.
An unserem Tisch nimmt ein Ehepaar Platz und schnell kommen wir ins Gespräch.
Wie der Zufall es will, Menschen die wie wir das Radfahren mögen. Es gibt viel Gemeinsames, u.a. waren sie auch oft auf Mallorca. Sie kennen besonders gut auch die Gegend um Artá, wo wir auch schon oft waren.
Also ein angenehmer Abend mit interessanten Gesprächen.

Tag 67 – Schwand, Wolfgangsee (Österreich)

Es hat die ganze Nacht geregnet und ist mit 11 Grad ganz schön kalt. Also kein schöner Tag um Sport zu treiben.
Wir fahren mit dem Bus nach Salzburg. Dazu gehen wir ein paar hundert Meter bis zur Bundesstraße 150, wo sich die Bushaltestelle befindet.
Die Hin- und Rückfahrt kostet für Tina und mich 27,20 €. Der Bus ist ziemlich leer und wir finden gleich vorne im Bus Sitzplätze. Die Fahrstrecke beträgt 35 km bis zur Haltestelle Mirabellengarten in Salzburg. Knapp eine Stunde sind wir unterwegs.

Mirabellengarten in Salzburg

Der Mirabellengarten ist die Gartenanlage des Schlosses Mirabell in der Rechten Altstadt.
Er gehört aufgrund seiner Gärten zu den bekanntesten Touristenzielen der Stadt Salzburg.
Die Gesamtanlage mit allen Nebengebäuden und Gartenbaudenkmalen steht unter Denkmalschutz und zum UNESCO-Welterbe.

Blick auf die linke Altstadt in Salzburg

Hier ein Blick von der Rechten Altstadt über die Salzach in die Linke Altstadt. Oben befindet sich das Wahrzeichen der Stadt, die Festung Hohensalzburg.
In diesem Teil der Stadt sind auch das Geburts- und das Wohnhaus von Wolfgang Amadeus Mozart, der am 27. Januar 1756 hier geboren wurde.

Geburtshaus Mozarts in Salzburg

Allein für die Besichtigung des Wohnhauses möchte man 18,00 € pro Person haben, daher verzichten wir gerne.
Wir halten uns hier im Örtle drei Stunden auf und dann geht es mit dem Bus zurück nach Schwand. Diesmal hält der Bus an jeder Gießkanne und auf dem ersten Teil der Fahrt müssen wir im Bus sogar stehen.
Zurück auf dem CP fahren wir mit dem Rad nach Sankt Gilgen und gehen dort im Gasthof zur Post etwas essen.
Ich bestelle ein Schweinesteak, aber im Gegensatz zur Speisekarte mit anderem Gemüse und mit Brat- statt Rosmarinkartoffeln. Das bedeutet später für die Rechnung, dass ich für dieses Gericht statt 23,00 € tatsächlich € 35,00 € zahlen muss. Was für eine Nummer. Der Tag ist gelaufen.

Tag 66 – Schwand, Wolfgangsee (Österreich)

Es hat große Teile der Nacht geregnet und die Wettervorhersage für heute ist nicht besonders gut. Trotzdem entscheiden wir, eine Rennradtour zu machen.
Kurz vor 12:00 Uhr sitzen wir auf dem Rad. Wegen der etwas niedrigen Temperaturen von 16 – 18 Grad haben wir uns entsprechend etwas wärmer angezogen und die Regenjacke ist auch dabei.
Es geht zunächst nach Sankt Gilgen und vor dort über einen langen Anstieg mit abschließender Abfahrt direkt nach Fuschl am See. Ein echt niedlicher kleiner Ort, mit vielen Restaurants und Hotels. Es gibt hier sogar ein Sporthotel, dass so ziemlich alles für den Triathleten zum Training bietet, u.a. ein beheiztes 25 m Außenbecken.

Fuschlsee

Das Radfahrerherz schlägt hier besonders hoch. Tolle Radwege bzw. Straßen und Steigungen bis 14 % fordern alles von uns. Aber wir werden durch eine traumhafte Landschaft dafür entschädigt.

Mondsee

Uns gefällt es hier so richtig gut und das angekündigte schlechte Wetter kommt zum Glück auch nicht.
Radfahren in einer traumhaften Umgebung ist einfach das, was uns am Meisten gibt.
Unterwegs wie immer eine Jause, diesmal am Mondsee. Danach geht es mit ziemlich schweren Beinen nochmal bis zu 9% hoch, bevor wir wieder den Wolfgangsee erreichen.
Hier ein Blick vom nördlichsten Ende des Sees (Fürberg) in Richtung unseres CPs.

Fürberg am Wolfgangsee

Dieses Bild ist von gleicher Position und zeigt im Hintergrund St. Gilgen.

St. Gilgen am Wolfgangsee

Wir kommen wieder am CP an und haben nicht einen Tropfen Regen abbekommen.
Heute geht es in das Restaurant ‚Esstisch‘, dass direkt am CP liegt.
Ein toller Tag und ein gutes Essen.

Tag 65 – Schwand, Wolfgangsee (Österreich)

Gleich am Morgen schauen wir uns auf dem CP nach einem anderen Stellplatzes um. Wir finden genau das Richtige und ziehen sofort und unproblematisch um.

Wir sind am Wolfgangsee und was liegt da näher, als nach St. Wolfgang zu fahren. Zunächst geht es mit dem Rad auf einen Wanderweg. Schnell stellen wir fest, dass das keine besonders gute Idee ist. Unterwegs gibt es sogar Hindernisse, die eine davon abhalten sollen, hier zu fahren.
Also ab auf den Radweg und der ist prima. Es geht über Strobl, um den Bürglstein (ein Berg) herum und schon ist man in St. Wolfgang.

St. Wolfgang am Wolfgangsee

Dort liegt das Hotel ‚Im weißen Rössl‘, in dem 1960 der gleichnamige Film mit Peter Alexander gedreht wurde. Vielleicht wird sich der Ein oder Andere noch daran erinnern.
Es handelt sich um einen Liebesfilm:
Leopold (Peter Alexander) arbeitet im Hotel. Allerdings ist ihm nicht zum Lachen zumute, denn er ist unglücklich in seine Chefin verleibt. Sie hat aber nur Augen für den aus Berlin angereisten Dr. Siedler.

In der Rösslerei gleich neben dem Haupteingang des Hotels kann man heute noch DVDs dieses Films kaufen. Der Ort ist nicht besonders groß, aber hier zieht es viele Menschen hin.

Hotel ‚Im weißen Rössl‘ am Wolfgangsee

Von St. Wolfgang aus geht eine Fähre speziell für Radfahrer direkt zur anderen Seite in die Nähe unseres CPs. Wir entscheiden uns, den Weg um den See komplett mit dem Rad zurückzufahren.
So macht uns Urlaub Spaß, viel Rad fahren in einer herrlichen Umgebung.

Tag 64 – Schwand, Wolfgangsee (Österreich)

Wir verlassen den CP ‚Seecamp‘ zeitig am Morgen.

CP SeeCamp in Zell am See

Heute geht es in die Nähe von Salzburg. Wir möchten dieser Stadt auf jeden Fall einen Besuch abstatten.
Die Fahrt geht auf super Bundesstraßen bis wir an die Felbertauern-Mautstraße kommen.
Bisher war die Fahrt kostenfrei, aber nun sind 11,00 € für diesen Abschnitt fällig.
Die Felbertauern-Mautstraße ist eine etwa 36,3 km lange, ganzjährig geöffnete Straßenverbindung zwischen Matrei in Osttirol und Mittsill im Land Salzburg. Sie wurde 1967 erbaut und beinhaltet auch den Felbertauern-Tunnel mit einer Länge von 5,3 km Länge. Vorher geht es richtig hoch auf 1632 m Höhe.

Wir haben uns zunächst für den CP ‚Wolfgangsee Berau‘ entschieden und erreichen ihn auch ohne Probleme. Hier gibt es nur noch zwei freie Plätze, die wir uns erst einmal anschauen.
Anbei ein Bild vom Wolfgangsee

Wolfgangsee

Diese Stellplätze begeistern uns nicht und Fahren den nächsten CP auf unserer Liste an. Es geht nach Schwand, wo es direkt nebeneinander 4 CPs gibt.
Auf dem CP ‚Wolfgangsee Birkenstrand‘ finden wir einen annehmbaren Stellplatz. Der Platz ist auf der anderen Seite der kleinen Zufahrtstraße und leider man hört den Verkehrslärm der nahen Bundesstraße. Wir bleiben zunächst.
Wir hoffen am nächsten Morgen einen besseren Stellplatz auf dem seenäheren Gelände zu finden.
Der Wolfgangsee, früher Abersee, ist mit 13 qkm einer der größten und bekanntesten Seen in der Region Salzkammergut. Seine türkise Wasserfarbe ist schon sehr imposant. Aufgrund seiner hohen Wasserqualität wurde er von der EU sogar zu einem Referenzgewässer ernannt.

Tag 63 – Zell am See (Österreich)

Ein schöner Tag kündigt sich an. Hier ein Blick über den Zeller See am frühen Morgen direkt von unserem Stellplatz aus.

Blick auf den Zeller See am Morgen vom CP SeeCamp

Ich fahre heute alleine große Teile der Strecke vom IronMan 70.3 Zell am See.
Die Form ist einfach nicht ausreichend und deshalb muss ich mein Rennrad die letzten 500 m hoch zum Filzensattel schieben. Wer sein Rad liebt, der schiebt.
Die 14% Steigung sind mit meiner Übersetzung heute einfach nicht möglich.
Ich glaube man sieht mir an, wie anstrengend das Ganze ist.

Achim oben auf dem Filzensattel

Insgesamt bin ich 67 km gefahren und habe dabei 800 Höhenmeter überwunden.
Tina wollte sich das Ganze heute nicht antun und ist lieber um den See laufen gegangen.
Danach haben wir abgehangen. Zudem fängt es an zu regnen.
Am Abend gehen wir im Restaurant des CP essen. Draußen geht bei dem Wetter gar nicht, finden aber auch Drinnen Platz.

 

Tag 62 – Zell am See (Österreich)

Heute reisen wir von Sexten nach Zell am See. Bevor es los geht, frühstücken wir erstmal gemütlich im Restaurant des CaravanParks.

Frühstück im CaravanPark Sexten

Wir fahren ausschließlich auf Bundesstraßen, sodass wieder keine Mautgebühren anfallen. Wir haben also immer noch keine Go-Box und werden sie uns diesen Urlaub auch nicht mehr zulegen. Der österreichische Mautservice Asfinag hat sich auf meinen Antrag vom 14.06. bisher nicht gemeldet und nun wird es auch so gehen.
Es geht über 150 km und wir fahren über reichlich Berge in einer sehr schönen Landschaft.

Unterwegs zwischen Sexten und Zell am See

Wir erreichen Zell am See und gehen erstmal ausgiebig einkaufen. Das macht immer Sinn, bevor man den eigentlichen CP erreicht.
Wir haben uns für den Campingplatz SeeCamp entschieden, den wir bereits kennen. Bine und Frank haben ihn während ihrer Wohnmobilzeit bereits genutzt und waren damals sehr zufrieden. Zudem waren wir mit den Beiden anlässlich unseres damaligen Starts beim Triathlon in Zell am See im Jahr 2015 dort essen.
Die möglichen Stellplätze sind erstmal so gar nicht der Brüller. Letztlich bietet man uns noch an, auf einer nicht parzellierten Wiese zu schauen. Dort finden wir genau das Richtige. Unser Nachbar kommt aus Schweden und ist durchaus an Unterhaltung interessiert. In Englisch klappt das ganz gut.

Stellplatz auf CP SeeCamp

Wir machen wegen des schönen Wetters, gleich nachdem wir uns eingerichtet haben, eine Radtour um den See. Im Beach Club in Thumersbach wird pausiert und wir genießen den tollen Seeblick. Auf der anderen Seite sieht man den Ort Zell mit dem Grand Hotel.

Blick vom Beach Club Thumersbach nach Zell am See

Weiter geht es am Gelände des Triathlons und des Strandbades Seespitz in Schüttdorf vorbei, bis wir wieder Zell erreichen.

Hier kann man es echt aushalten.