Tag 51 – Manerba del Garda, Gardasee (Italien)

Heute haben wir uns für eine besonders schwierige Rennradtour entscheiden. Die Tour kommt wieder aus GPSIES und geht über 65 km und 860 Höhenmeter.
Es geht zunächst nach Sálo, ein kleines Städtchen direkt am See.

Tina kurz vor Sálo

Achim kurz vor Sálo

Leider hat der Rennradfahrer, der die Tour ins Netz gestellt hat, wohl nicht so richtig gewusst, wo es lang geht.
Es geht kreuz und quer und wir haben Steigungen von um die 20 % und fahren auf richtig gefährlichen kurvenreichen Straßen oder für die Rennräder ungeeigneten Wegen.
Die schlimmste Passage ist wohl eine Rennstrecke für Motorradfahrer.
In unsere Richtung geht es 5 – 7 % hoch und die Jungs knallen hier mit Geschwindigkeiten von weit über 100 km um die Kurven. Die liegen auf ihren Maschinen, wie man es eigentlich nur aus dem Fernsehen kennt.
Der Anstieg geht über ca. 5 km und eine Maschine nach der Anderen schießt an uns vorbei.
Zum Glück biegen wir endlich ab, aber dafür geht es nun über mehrere km auf schlechten Straßen richtig steil bergab. Wir sind wirklich froh, gesund unten anzukommen.
Diese Tour bei über 30 Grad verlangt uns wirklich alles ab.
Wir sind glücklich, als wir wieder am WoMo ankommen.
Danach geht es in den Pool, um die Beine abzukühlen. Ansonsten geht heute nichts mehr, wir sind echt ausgepowert.
Trotzdem geht es am Abend wieder ins Restaurant. Diesmal fahren wir mit dem Rad einige km am See entlang, bis zu Ristorante Albergo Bellerive.

Restaurante Albergo Bellerive

Nicht nur das Ausblick ist hier schön, das Essen ist es auch.

Tag 50 – Manerba del Garda, Gardasee (Italien)

Es fing gestern am späten Abend an und hörte erst auf am späten Vormittag auf. Die Rede ist von Regen und Gewitter. Die Abkühlung tat aber richtig gut, denn der Vortag war von den Temperaturen her schon extrem.
Heute soll es tagsüber trocken bleiben und daher geht es endlich weider aufs Rennrad. Um 13:00 Uhr geht es los und wir fahren über Desenzano del Garda bis nach Sirmione.
Eine der beeindruckendsten Ausgrabungen aus römischer Zeit sind die Grotten von Catull, eine fälschlicherweise als Grotten bezeichnete Anlage, die eine alte römische Villa samt Thermalbädern umfasst. Sie befindet sich am Ende der Landzunge von Sirmione am Südufer des Gardasees.

Grotten von Catull in Sirmione

Hier brennt tatsächlich der Boden. Sämtliche Parkplätze zum Bersten voll und Menschen ohne Ende. Da wir mit dem Rennrad unterwegs sind, hatten wir von Anfang an nicht, vor hinein zu gehen.
Wie üblich sind die Strassen sehr voll, was die Fahrt nicht immer einfach macht.
Da das Wetter mitspielt, trotzdem eine Tour, die Spaß macht.
Danach besuchen wir den Pool auf unserem Campingplatz, um unsere Beine darin abzukühlen.
Tina hat endlich keine Schmerzen mehr im Rücken und ISG und wechselt danach die Schuhe und geht noch auf die Laufstrecke. Die führt unten am See entlang und ich begleite sie mit dem Rad.
Dabei entdecken wir ein Restaurant und beschließen , dort später Essen zu gehen.

Restaurant direkt am Gardasee

Die Atmosphäre so direkt am See, lässt das Essen noch besser schmecken. Im Hintergrund die Insel San Biagio. Hier noch ein Bild, dass ich unterwegs von einem Hügel aus aufgenommen habe. Auch hier ist diese Insel zu sehen.

Blick auf die Insel San Biagio

Tag 49 – Manerba del Garda, Gardasee (Italien)

Der Morgen in Voghera beginnt mit einem Besuch des Hallenbades ganz in der Nähe. Englisch spricht man dort nicht und ansonsten hat man auch kein Verständnis für Wohnmobilisten, die nur mal schnell duschen möchten.
Wir bezahlen den vollen Eintritt von 6,50 € und zum Duschen benötigen wir auch noch eine 20 Cent-Münze. Das hat ja prima geklappt.
Danach zurück zum Einkaufszentrum, wo wir heute frühstücken.
Danach machen wir uns auf Weg nach Manerba del Garda am Gardasee. Zunächst fahren wir den CP Fornella San Felice del Benaco. Hierbei handelt es sich um einen ***** Sterne-Campingplatz. Er ist schon ziemlich voll und wir müssen bereits an der Anmeldung ziemlich lange warten. Wir schauen uns den CP intensiv an und entscheiden uns nicht hier zu bleiben. Die besten Plätze sind bereits vergeben und der CP ist uns einfach auch ein bisschen zu groß.
Daher fahren wir ca. 5 km weiter und erreichen den Campingplatz Baia Verde am Rand von Manerba del Garda.
Der Platz gefällt uns sofort.

Stellplatz auf Campingplatz Baia Verde

Er liegt auch in der Nähe des CP San Biagio. Hier habe ich, nach Rücksprache mit meiner Schwester war es 1973, mit meinen Eltern und Geschwistern bereits Campingurlaub gemacht. Hier stand damals unser Wohnwagen und das Schlauchboot meines Vaters.

Stellplatz auf Campingplatz San Biagio 1973

Wir waren später noch mehrfach hier, auch ohne die Eltern.
Der CP San Biagio hat sich überhaupt nicht verändert, die Uhr ist hier im wahrsten Sinne des Wortes stehengeblieben.

Restaurant Campingplatz San Biagio

Isola San Biagio

Eingang Campingplatz San Biagio

Tag 48 – Voghera (Italien)

Heute eine sehr anstrengende Fahrt. Zunächst für uns unser Navi im WoMo von Vallecrosia auf dem Weg zur Autobahn in die Berge. Die Straße ist schwer zu befahren, steil und einfach zu enge Kurven, um die wir nur mit Rangieren überhaupt herumkommen. Was hat sich das Navi denn dabei gedacht. Wir drehen um und fahren zurück durch Vallecrosia und erreichen die Autobahn ohne Probleme. Geht doch.
Eigentlich wollten wir über Genua weiter in Richtung La Spezia fahren. Aber keiner kann sich vorstellen, wie viele Tunnel man durchqueren muss und was auf den Straßen los ist. Es geht hinter Genua zudem dabei nur noch rauf und runter und wir beschließen zu wenden und die Berge zu verlassen.
Letzte Anstiege hinter Genua lassen wir hinter uns und dann kommen wir in flachere Gegenden und weiter geht es in Richtung Gardasee.

Wir wollen allerdings heute nicht bis dorthin fahren, sondern planen unterwegs einen Parkplatz irgendwo an einem Schwimmbad zum Übernachten zu nutzen.
Als Ort wählen wir Voghera. Das mit dem Schwimmbad klappt zunächst nicht, der Parkplatz dort lässt das einfach nicht zu.

Parkplatz in Voghera

Daher fällt die Wahl auf einen Parkplatz vor einem Einkaufszentrum. Wir stehen da richtig gut. Großzügiges Gelände und Nachts prima ausgeleuchtet. Wir fühlen uns wohl und haben keinerlei Bedenken.

Parkplatz in Voghera

In diesem Ort wurde übrigens Ernesto Maserati 1898 geboren. Er gründete 1914 in Bologna mit zwei seiner Brüder den Automobilhersteller Maserati.

Tag 47 – Vallecrosia, Nähe Monaco (Italien)

Der heutige Tag beginnt sehr früh, denn wir wollen Monaco erkunden. Gegen 8:30 Uhr mache ich mich auf den Weg den Mietwagen abzuholen.
Das Auto steht bereit und wir wickeln die letzten Formalitäten ab. Das Gespräch mit der jungen Dame findet in Englisch statt und verläuft problemlos.
Sie erstellt ein Video, um den Zustand des Autos festzuhalten und dann fahre ich vom Hof.
Es geht zurück zum CP und ich hole Tina ab.
Für die Fahrt nach Monaco haben wir die Küstenstraße ausgeguckt. Es geht heute von Italien nach Frankreich und anschließend nach Monaco.
Die Parkplatzsituation in Monaco löst sich nach drei Runden durch die Innenstadt mit Hilfe des von Tina gerufenen Universums. Wir finden einen Parkplatz in der Nähe in der Rue del la Quarantaine, direkt oberhalb der Boxengasse der Formel 1-Strecke. Hier können wir für 4,80 € tatsächlich 4 Stunden parken und sind bereits mittendrin.
Das Rennen in Monaco war ja am 27.05. und noch heute sehen Teile der Rennstrecke aus, als ob es gestern gewesen wäre.
Wir bewegen uns über die Start- und Zielgerade und sehen die Markierungen auf der Straße. Das was hier für das Rennen aufgebaut wurde ist unvorstellbar und der Auf- und Abbau benötigt vermutlich Wochen.

Blick in die Boxengasse Monaco F1

Der nächste Weg führt uns hoch zum Place du Palais. Hier wohnen Fürst Albert und seine Ehefrau Charléne. Hier ist es richtig voll und es wird noch voller, weil alle den Wachwechsel um 12:00 Uhr sehen wollen.

Wachwechsel Place de Palais

Port de Fontvieille Monaco

Von dort aus hat man von der einen Seite einen Blick auf La Condomine (den große Hafen) und von der anderen Seite auf den Port de Fontvieille (hier hinter Tina).
Direkt an diesem Hafen befindet sich die Monaco Top Cars Collection. Das ist die Autosammlung von Fürst Rainier III mit über 100 Ausstellungsstücken.
Man findet Autos aus dem 18. Jahrhundert, aber auch Formel 1-Autos, die bis 2005 eingesetzt wurden.

Monaco Top Cars Collection

Die Formel 1-Autos wirken im Fernsehen viel größer als sie in Wirklichkeit sind. Ein Einsteigen wäre für mich nicht möglich.
Hier stehen auch jede Menge richtig alter Autos aus der ganzen Welt, wirklich sehenswert.
Das Casino sehen wir nur von außen. Unser Nachbar aus Roth berichtet später, dass er heute drinnen war und beim Roulette ein bisschen was gewonnen hat.
Der Ort hat wirklich ein ganz besonderes Flair. Hier gibt es scheinbar keine Hektik, sondern die Menschen wirken sehr relaxed. Besonders der Jardin Exotique de Monaco ist zu erwähnen. Menschen sitzen dort und entspannen sich oder machen ihre Mittagspause. Eine tolle Atmosphäre.
Wir genießen den Aufenthalt in Monaco sehr und bei herrlichem Wetter schlappen wir weiter durch die Stadt.

La Condomine Monaco

Der Besuch endet im Restaurant Stars ‚N‘ Bars, wo wir gemütlich direkt am Hafen sitzen und dem Treiben zuschauen.
Das die hier ein Formel 1-Rennen veranstalten, wo fast 300 km/h gefahren wird, ist unvorstellbar. Ein Besuch in Monaco lohnt sich auf jeden Fall, auch ohne Formel 1.
Danach geht es zurück nach Vallecrosia. Wir kaufen erstmal ein, wofür haben wir denn ein Auto.
Nach dem Tanken geht das Auto problemlos zurück an die Tankstelle. Ein wirklich interessanter Tag liegt hinter uns. Hat richtig Spaß gemacht.

Tag 46 – Vallecrosia, Nähe Monaco (Italien)

Wir haben ja zu meinem 60. Geburtstag eine Kreuzfahrt gemacht. Leider mussten wir sie auf Grund einer Krankheit von Tina seinerzeit in Monaco beenden. Da es ihr nicht wirklich gut ging, sind wir damals von Bord und direkt mit einem Taxi zum Flughafen von Nizza gebracht worden. Dort waren wir in einem schrecklichen Hotel direkt am Flughafen untergebracht.
Wir haben also seinerzeit von Monaca so gar nichts gesehen, außer dem Anleger und kurz den Hafen. Daher wollen wir auf unserer Tour auf jeden Fall Monaco ein Besuch abstatten.
Einen geeigneten Stell- bzw. Campingplatz in der Nähe zu finden ist nicht so ganz einfach.
In Monaco gibt es zwar auch einen Stellplatz, hier muss man sich allerdings Monate vorher online anmelden und hoffen, dass am gewünschten Tag etwas frei ist.
Wir finden dann in Italien den Campingplatz Vallecrosia, der sich etwa 25 km von Monaco entfernt befindet.
Der CP ist wahnsinnig schwer zu erreichen, engste Gassen und plötzlich ein Tunnel mit einer Höhe von 3,50 m. Nach Angaben des KFZ-Scheins kein Problem, denn das WoMo ist nur 3,27 m hoch, also einfach durch. Danach mehrere Hausecken, die bereits beschädigt sind und eine riesige Baustelle. Wir kommen laut Navi am Ziel an, aber wo ist der CP.
Ein Blick zurück und da ist tatsächlich ein Eingang, den man zuerst gar nicht sehen konnte.

Eingang Campingplatz Vallecrosia

Der CP liegt neben der Zufahrtsstraße direkt am Meer, ist aber fast nicht als solcher zu erkennen. Tina ist sehr skeptisch, dass es hier einen gescheiten CP geben kann.
Ich steige erstmal aus und gehe hinein.
Richtig unerwartet finde ich eine tollen Campingplatz vor. Ich schaue mich sofort nach dem richtigen Stellplatz um und habe gleich das Passende gefunden.

Stellplatz auf CP Vallecrosia

Das Einparken ist diesmal kein Problem und nette Nachbarn haben wir auch. Die kommen aus Roth, wo wir in der letzten Juniwoche zum Challenge Roth sein wollen.

Stellplatz auf CP Vallecrosia

Nachdem wir eingerichtet sind, kümmere ich mich um einen Mietwagen. Man kann zwar auch mit dem Zug nach Monaco fahren, ist aber über 1:30 Stunden unterwegs. Wir ziehen das Auto vor.
An der Anmeldung sagt man mir, dass es an der Hauptstraße eine Tankstelle gibt, an der ich ein Auto bekommen kann. Sie reserviert es schon einmal für mich und ich gehe später hinüber, um die Sache perfekt zu machen. Es handelt sich um einen Fiat Punto und man möchte 50,00 € für 24 Stunden haben. Stolzer Preis, aber das Auto ist echt ok.Wir verabreden uns für 8:30 Uhr am nächsten Morgen zur Übernahme.
Das Wetter ist auch ok und wir machen noch eine kleine Radtour, um die Gegend zu erkunden.
Die Hauptstraße durch den Ort ist echt der Horror, Autos ohne Ende und es stinkt, dass einem schlecht wird.

Strand von Vallecrosia

Zurück fahren wir am Wasser entlang, hier ist es auszuhalten.
Den Ort muss man also nicht haben, aber den CP finde ich prima.

Tag 45 – Roquebrune-sur-Argens, Nähe Fréjus (Frankreich)

Heute gilt es zu überlegen, ob wir Marseille, Toulon oder Saint Tropez einen Besuch abstatten wollen oder nicht. Wir verzichten, denn:

‚Südfrankreich und die Côte d’Azur sind reiche Gegenden. Das zieht natürlich auch die Kriminellen an. Die Kriminalitätsstatistiken zeigen einen Trend nach oben, insbesondere bei den klassischen Touristendelikten wie Diebstahl. Dabei sind Gelegenheitsdiebe wie auch organisierte Banden tätig.
Auch das deutsche Auswärtige Amt warnt Südfrankreich Reisende vor Diebstahl und Überfall (Stand 2017).
Das Auswärtige Amt empfiehlt:
⇒ auf Autobahn-Rastplätzen nicht im Campingmobil, Wohnwagen, Auto o.ä. zu Übernachten, sondern bewachte Campingplätze zu nutzen. Schlafende werden öfter bestohlen. Manche Diebe setzten auch gefährliches Narkosegas ein.
⇒ Da auch aus mit Personen besetzten Autos (z.B. beim Warten an der roten Ampel) Gegenstände gestohlen werden, sollten auch während der Fahrt Wertsachen nicht offen gezeigt werden und das Fahrzeug immer verschlossen sein.
⇒ Besonders in Tourismuszentren ist aufzupassen. Nur Wertgegenstände mitnehmen, die man auch wirklich benötigt und diese nicht zur Schau stellen.‘

Wir fahren 333 km und erreichen Roquebrune-sur-Argens in der Nähe von Fréjus. Ein toller Campingplatz, allerdings nicht direkt an der Küste.
Der Campingplatz ‚Domaine de la Bergerie‘ akzeptiert die ACSI-Campingkarte, daher zahlen wir erneut 19,00 €/Nacht.
Die Stellplätze sind nicht besonders groß und durch die vielen Bäume und herabhängende Äste schwer zu erreichen. An der Anmeldung hat man durchaus Bedenken, dass wir mit unserem WoMo überhaupt auf den gewünschten Stellplatz kommen. Klappt aber super.
Der Abend findet erneut ohne Fernsehen statt, der Satellit Astra 19E ist einfach nicht zu finden.
Das Wetter ist eher schlecht und die Aussichten sind es auch.

Stellplatz auf Campingplatz Domaine de la Bergerie

Der Campingplatz ist aber sehr schön und bietet alles, was man sich vorstellen kann. Restaurants, Snack-Bar, Bäcker, Shop, riesige Sportanlagen wie Fitnesstudio, Beachvolleyball-Feld, Fussball-Platz etc.
Besonders imponierend ist allerdings die Pool-Landschaft, sogar mit Sportbecken.

Pool-Landschaft auf Campingplatz Domaine de la Bergerie

Wenn nur das Wetter besser wäre.
Gegen 21:00 Uhr fängt es so richtig an zu schütten und das ändert sich die ganze Nacht nicht. Wie wird es Morgen weitergehen?

Tag 44 – Marseillan-Plage, Nähe Montpellier (Frankreich)

Ich möchte am heutigen Tag wieder einmal auf das Rennrad steigen. Tina fühlt sich dafür noch nicht fit genug. Über GPSIES finde ich eine schöne Strecke über 61,5 km. Sie führt am Meer entlang bis Sète, dann um den Étang de Thau (ein See) herum und über Marseillan-Ville zurück nach Marseillan-Plage.
Um 11:14 Uhr geht es los. Die Fahrt bis Sète ist wirklich prima. Ich fahre meist auf guten Radwegen und habe immer rechts von mir das Meer. Herrlich.
In Sète klappt es mit der Streckenführung durch meinen Garmin Radcomputer wegen unendlich vieler Baustellen so gar nicht und ich beschließe den gleichen Weg zurück zu fahren.
Da mir das aber zu wenige Kilometer sind, biege ich auf dem Rückweg noch einmal ab und fahre nach Marseillan-Ville. Der Ort hat auch einen kleinen Hafen und an diesem Samstag ist hier am frühen Nachmittag richtig viel los.

Hafen Marseillan-Ville

Danach geht es zurück zum WoMo nach Marseillan-Plage. Immerhin habe ich 54 km auf dem Tacho.

Campingplatz Les Méditeranées

Tina hat meine Abwesenheit genutzt, um in Agde einen Frisör zu finden. Hat dann aber so gar nicht geklappt. Der Eine war zu und zum Anderen hatte sie kein Vertrauen.
Nach einer kurzen Erholung meinerseits wollte sich Tina dann doch ein bisschen bewegen. Sie verspürte Lust auf einen Cafè au Lait und wollte auch gerne Marseillan-Ville kennen lernen. Also ab auf die normalen Räder und nochmal dorthin.
Ein schöner Ausflug und das Wichtigste: Tina geht es langsam besser. Dank an Benoit.
Zum Abschluss der Tage hier gehen wir noch einmal in das Restaurant auf dem CP.

Restaurant Campingplatz Les Méditeranées

Tag 43 – Marseillan-Plage, Nähe Montpellier (Frankreich)

Ich werde früh wach. Ich blicke auf Tina und sehe, dass sie ebenfalls wach ist und das es ihr nicht gut geht.
Offensichtlich hat die gestrige Behandlung nichts bewirkt. Natürlich wissen wir beide, dass nach einer osteopathische Behandlung auch Geduld gefragt ist, aber sie spürt keinerlei Veränderung. Wie soll es weitergehen?
Ich rufe den Osteopathen Benoit Charret an und wir vereinbaren für heute 15:45 Uhr einen Besuchstermin.
Da Tina sich kaum noch bewegen kann, übernehme ich alles was anliegt. Nur ein kurzer Spaziergang zum Strand, dann möchte sie zurück ins WoMo.
Ich bleibe noch und mache einen ausgiebigen Spaziergang und lasse sie 1,5 Stunden allein.

Strand Marseillan Plage

Ein Campingplatz reiht sich an den Anderen und die Menschen genießen das tolle Wetter.

Strand Marseillan Plage

Danach schaue ich mir ein bisschen das Fünfsatzmatch von A. Zverev bei den French Open an. Das Ende bekomme ich nicht mit, denn es geht mit dem Rad wieder nach Agde, wo wir uns inzwischen schon ziemlich gut auskennen.
Daher finden wir Benoit Charret auch auf Anhieb.
Ich bin bei der Behandlung dabei. Wir sprechen Englisch und er macht eine sehr professionelle Arbeit.
Nach 40 Minuten und 50,00 € bist die Behandlung beendet. Tina fühlt sich besser.
Wir radeln zurück nach Marseillan Plage, wo unser WoMo auf uns wartet.
A. Zverev hat inzwischen das Match gewonnen. Glückwunsch.
Heute ist Grillen angesagt und wir machen uns einen schönen Abend.
Tina geht früh ins Bett und ich habe noch Lust auf Let‘s Dance.

Tag 42 – Marseillan-Plage, Nähe Montpellier (Frankreich)

Heute möchte ich endlich die fehlenden Beiträge der letzten Tage erstellen. Aber irgendwie kommt immer etwas dazwischen.
In der Nacht sind wir beide mehrfach aufgewacht. Bei mir war es mehr der Regen, der auf das Dach trommelte und bei Tina kamen ihre ständigen Probleme im Iliosakralgelenk dazu.
Da sie regelmäßig unseren Osteopathen Joe besucht, hat sie das Ganze zu Hause gut im Griff. Und dieser Joe fehlt ihr nun. Daher haben wir uns heute auf den Weg gemacht, auch hier in der Nähe einen Joe zu finden.
Ganz schön schwierig.
Der Weg führt uns mit dem Rad nach Agde, wo es eigentlich genug Osteopathen gibt. Leider haben heute viele
 ihre Praxis zu.
Bei der Suche haben wir dann zum Glück eine Gemeinschaftspraxis aufgesucht. Hier war zwar die Osteopathin auf Hochzeitsreise, aber ihr Bruder, ein Hörgeräteakustiker, war anwesend und sprach auch noch Englisch.
Er hat mir dann sehr geholfen und weitere Osteopathen angerufen, aber wie verhext: auch die sind in Urlaub. Als wir schon aufgeben wollen, klappt es dann doch noch.
Wir bekommen sogar gleich einen Termin und das in 1,5 Stunden.
Also noch eben zu McDonalds und dann zur Behandlung.
Virginie Pera behandelt Tina fast 1:30 Stunden und nun hoffen wir, dass es ihr dadurch in absehbarer Zeit wieder besser geht.
Erst gegen 17:30 Uhr sind wir zurück auf dem CP. Tina nach der Behandlung beim Entlasten des Rückens im WoMo. Hoffentlich wird alles gut.

Tina beim Entlasten des Rückens und beim Telefonieren im WoMo

Anschließend haben wir den Tag ausklinken lassen, denn er war aufregend genug. Wenigstens habe ich den Beitrag für heute noch verfasst.
Wir werden auf jeden Fall noch zwei Nächte hier bleiben, hoffentlich spielt das Wetter, wie heute über Tag, mit.
Der Campingplatz hat es auf jeden Fall verdient.

Stellplatz Les Mediterranées