Tag 8 – Kössen

Wir haben uns entschieden, nicht in Richtung Lago Maggiore zu fahren, sondern nach Kössen. Diesen Ort kennen wir von einem Winterurlaub, den wir hier 2010 verbracht haben. Damals waren wir im Hotel Alpina, dass am Ortsausgang in der Nähe der Bundesstraße nach Walchsee liegt.

Hotel Alpina in Kössen

Heute wollen wir einmal die Autobahnen meiden und die 257 Kilometer auf Land- und Bundesstraßen fahren.

Die Tour führt uns über bekannte Orte wie Tamsweg, Mauterndorf, Obertauern, Bischofshofen, Dienten, Saalfelden zunächst nach Reit im Winkl, wo wir vorher noch etwas einkaufen.

Hier kennen wir auch einige Orte vom Triathlon in Zell am See. Dabei fahren auch über den Hochkönig und Maria Alm.

Die Strecke ist im Vergleich zur Autobahn schon arg bergig und unser WoMo hat damit allerhand zu tun. Teilweise geht’s im zweiten Gang die Berge hoch..

Ein großes Problem sind natürlich auch die Abfahrten, weil die Bremse doch des Öfteren richtig gefordert ist.

Nach dem Einkauf in Reit im Winkl, geht’s weiter zum Campingplatz Eurocamp Wilder Kaiser Kössen. Der Campingplatz ist ziemlich gut bewertet und bietet allerhand Dinge wie ein Schwimmbad und auch einen Spa-Bereich. Zudem gibt es zwei Restaurants, die sich aber keine Konkurrenz machen, da das Eine Montag und Dienstag zu hat und das Andere Mittwoch und Donnerstag.

Zwischen dem Campingplatz und dem Stellplatz für die WoMos befindet sich eine kleine Straße. Hier finden wir schnell einen geeigneten Platz.

Platzplan Eurocamp Wilder Kaiser Kössen

Wir entscheiden uns für den Platz Z32. Der liegt zwar dicht an der Straße, aber sie ist wirklich wenig befahren.

Tag 7 – Ossiacher See

Heute möchte ich mich gerne dem Golfsport widmen. Es soll zwar ein sehr warmer Tag werden, aber nach so viel Radfahren, brauche ich heute mal etwas anderes.

Der Golfplatz Golf Velden Wörthersee liegt mit dem Auto etwa 20 Minuten entfernt. Zunächst überlege mir ein Taxi zu organisieren, beschließe dann aber einen Leihwagen des CP zu mieten. Der Tagespreis liegt bei 44,00 € und ermöglicht es uns damit nach einer Runde noch etwas durch die Gegend zu fahren,

Tina möchte heute auch nicht Radfahren und fährt daher mit. Ich habe keine Tee-Time gebucht und wie sich vor Ort gegen 11.30 Uhr herausstellt, wäre es heute auch schwierig geworden. Der Grund sind die heute durchgeführten Clubmeisterschaften.

Ich bekomme eine Tee-Time für 12.50 Uhr und daher bleibt genug Zeit, um die Driving Range auszuprobieren und natürlich auch das Putting-Green.

Pünktlich bin ich am Tee 1 und gespannt, wer denn mit mir auf eine 9-Loch-Runde geht. Da niemand auftaucht, mache ich die kleine Runde allein. Tina hat keine Lust mich zu begleiten und macht es derweil auf der Terrasse des Clubhauses gemütlich.

Ich starte direkt mit einem Birdie und hoffe natürlich das das so weiter geht. Passiert aber nicht. Der Platz ist sehr sehr hügelig und bei den Temperaturen daher anstrengend. Zudem ist er schwierig, weil viele Bahnen stark abfallen und viele Fairways recht eng sind.

Ich habe mir einen Trolley geliehen und deswegen muss ich ein wenig leiden. Die meisten Anderen sind mit E-Carts unterwegs.

Letztlich bewältige ich alle Schwierigkeiten und freue mich über 2 Stunden an der frischen Luft. Schweißgebadet nähere ich mich Loch 8, wo Tina bereits auf mich wartet. Zusammen spielen wir noch die 9 und dann geht’s auf ein Weizen ins Clubhaus.

Ich habe für meine Verhältnisse  eine ordentlich Runde mit 46 Schlägen gespielt, wodurch sich glatte 22 Nettopunkte ergeben haben. Ich bin also sehr zufrieden.

Golf Velden Wörthersee

Danach steht uns der Sinn, noch einmal komplett um den Wörthersee zu fahren. Da heute Sonntag ist, das Wetter mitspielt, ist in jedem Ort natürlich die Hölle los, natürlich besonders Richtung Strand. Daher beschließen wir uns weiter oben ein Restaurant zu suchen und finden etwas Schönes in Pörtschach. Ich genieße einen Grillteller, während Tina mit einem Apfelstrudel vorlieb nimmt.

Einmal um den See sind tatsächlich 39 km und mit An- und Abfahrt zum Golfclub kommen wir an diesem Tag insgesamt auf 89 km.

Danach schnell noch das Auto wieder abgegeben, denn nun rufen die Vorbereitungen auf die WoMo-Tour des nächsten Tages.

Ein schönes Bild zum Abschluss unseres Aufenthaltes am Ossiacher See.

Der Ossiacher See kurz vor Sonnenuntergang

 

Tag 6 – Ossiacher See

Wieder machen wir eine Rennradtour, diesmal zum Faaker See. Als wir die Tage mit dem Rennrad zum Wörthersee gefahren sind, haben wir schon einen Hinweis auf den Faaker See wahrgenommen. Also wollen wir uns diesen See auch mal anschauen.

In Klagenfurt gibt es ja einen IronMan und plötzlich befinden wir uns auf einem Teil der Radstrecke dieses Triathlons. Der Anstieg nimmt gefühlt kein Ende, aber der Blick danach über den See entschädigt.

Die Nordseite des Sees ist wirklich sehr schön und hier stehen auch tolle Häuser. Auf der Südseite suchen wir nach einer geeigneten Möglichkeit für eine Pause, aber hier finden wir Nichts.

Im Westen gibt es einen Campingplatz, den wir uns kurz anschauen und für nicht geeignet empfinden, eher schrecklich. Die Pause fällt aus und wir fahren weiter.

Die Tour führt uns an der Drau entlang. Plötzlich geht es wieder steil nach oben. 16% sind uns für heute doch zu viel und nach Rücksprache mit einem Einheimischen auch noch richtig lang. Ein anderer Weg ist für Rennräder nicht geeignet und so fahren wir über die bekannte Strecke Richtung Villach wieder zurück. Gut das die heutigen Navis die Möglichkeit  ‚Back to the Start‘ haben.

Tag 5 – Ossiacher See

Heute machen wir natürlich wieder eine zünftige Rennradtour. Diese Tour haben wir erneut in Komoot gefunden und sie soll es für heute sein. Die Wetteraussichten sind prima und daher steht vielleicht außer den vielen Anstiegen der Tour nichts im Wege.

Wir erreichen den Wörthersee in Velden.

Velden am Wörthersee

Hier war seinerzeit der Drehort der  Serie ‚Ein Schloss am Wörthersee‘ mit Roy Black und Uschi Glas. Das Falkensteiner Schlosshotel steht hier natürlich noch und wurde 2012 restauriert.

Wir fahren die komplette Südseite des Sees ab, bevor wir das Ende des Sees erreichen. Hier kommen wir am wohl einzigen Campingplatz am Wörthersee vorbei.

Natürlich machen wir eine Pause und lassen es uns ein wenig gutgehen.

Wörthersee Nähe Campingplatz (1)

Wörthersee nahe Campingplatz (2)

Der Rest der Tour war der Hammer. Ab Kilometer 40 viele Anstiege und richtig steil. Hat zwar Spaß gemacht, aber war schon heftig.

Nach dem Duschen haben wir Lust noch Essen zu gehen. Direkt an der Einfahrt des Campingplatzes gibt es das Restaurant Berghof. Wir sitzen draußen, sind aber doch eine wenig müde und frieren daher leicht.

Tag 4 – Ossiacher See

Weil uns unser Platz doch ein wenig zu schmal ist und der Campingplatz sich zusehend leert, schauen wir uns nach anderen Plätzen um.

Schnell findet sich ein Platz direkt unten am See. Der Nachteil ist hier, dass der kleine Badestrand, ein Fußweg und in der Nähe der Spielplatz sind.

Wir beschließen trotzdem umzuziehen und erledigen das doch ziemlich schnell. Jetzt stehen wir auf dem Platz T2 und er gefällt uns trotzdem besser als der Alte.

Platz T2 Seecamping Berghof (1)

Platz T2 Seecamping Berghof (2)

Platz T2 Seecamping Berghof (3)

Der Platz fällt dort wo das WoMo steht etwas ab. Hier hat unser hydraulischen Nivelliersystem richtig zu tun. Zusätzlich fahre ich die hinteren Stützen aus, um das WoMo besser zu stabilisieren. Wir richten uns schön ein und diesmal kommt auch die Markise ins Spiel.

Das Wetter ist für die nächsten Stunden nicht so wirklich stabil vorhergesagt, trotzdem beschließen wir, mit dem Rad nach Villach reinzufahren. Das sind etwa 10 km.

Wir möchten zunächst in die Stadtmitte fahren, aber die Ausschilderung ist eine Katastrophe, zudem teilt man sich hier als Radfahrer die Wege mit den Fußgängern. Plötzlich geht’s heftig bergauf und zwischen uns und der Innenstadt ist ein riesiges Bahnhofsgelände. Aber letztlich bringt uns eine Brücke auf die andere Seite und wir erreichen die Fußgängerzone.

Jetzt haben wir uns erstmal ein schönes Getränk verdient. Wie auch bei anderen Gelegenheiten kann man hier nur Cash bezahlen. Auf Nachfrage teilt uns der Ober mit, dass die Kunden bei Kartenzahlung sonst einfach kein Trinkgeld geben.

Anschließend schauen wir uns ein wenig hier um und kommen dabei auch an der Kirche St. Jacob vorbei.

St. Jacob-Kirche in Villach

Die 46,84 Meter[1] hohe Aussichtsplattform am Turm ist für Besucher zugänglich. Eine Besonderheit ist die Ampelanlage, die die sehr enge Begehung der Schneckenstiege oberhalb der Glockenstube im Vierminutentakt regelt.

Ich tue mir die 239 Stufen an und erreiche die Aussichtsplattform. Hier hat man wie man sehen kann einen Blick über die ganze Stadt. So richtig schön finden wir diese Stadt jedoch nicht.

Blick über Villach (1)

Blick über Villach (2)

Blick über Villach (3)

Blick über Villach (4)

Bevor wir an den Rückweg denken, gehen wir erstmal im Restaurant Rainer etwas essen. Das Essen kommt schnell und ist sehr lecker und ich kann mit der Kreditkarte bezahlen.

Als wir danach noch etwas einkaufen, zieht sich der Himmel immer mehr zu. Wir geben Gas, aber es nützt nichts. Der Regen ist einfach schneller und auf den letzten Kilometern vor dem Campingplatz schüttet es aus Eimern. Wir fahren weiter und kommen pitschnass auf dem CP an.

Starkregen auf dem Campingplatz (Klick für Video)

Tag 3 – Ossiacher See

Für den heutigen Nachmittag ist die Wetterprognose nicht so richtig gut.

Deshalb beschließen wir, unsere erste Rennradtour nicht zu spät zu beginnen. Wir planen zum Einrollen nur eine kurze Tour. Bei Komoot finden wir genau das Richtige und auf geht es.

Der Rundweg um den Ossiacher See soll eigentlich für Rennradfahrer geeignet sein. Wir müssen allerdings feststellen, dass er eher etwas für Mountainbiker ist.

Daher ändern wir Tour ein wenig ab und fahren größere Teile nicht auf den Radwegen sondern mit doch vielen Lastwagen auf der Straße.

Wir erreichen Feldkirchen und machen dort erstmal ein Päuschen.

Feldkirchen in Kärnten (1)

Feldkirchen in Kärnten (2)

Plötzlich traue ich meine Augen nicht. Da steht doch tatsächlich ein Opel Kadett A. Vor 50 Jahren habe ich genau so einen Wagen gefahren, mein erstes Auto.

Opel Kadett A in Feldkirchen

Auf der Rückfahrt zeigt meine kleine Frau mir erstmal wie man richtig Rennrad fährt. Dafür reicht mein Trainingszustand so gar nicht aus und sie hängt mich mit ihrem Triathlonrad so was von ab und erreicht den CP vermutlich 10 Minuten vor mir.

Tag 2 – Ossiacher See

Heute geht’s weiter nach Österreich. Wir möchten heute möglichst zügig vorankommen und entscheiden uns für den Umtausch unserer Go-Box. Die Go-Box eine kleine Box, die an der Windschutzscheibe befestigt wird. Sie wird benötigt, wenn man auf mautpflichtigen Straßen fahren möchte, aber mehr als 3,5 Tonnen wiegt.

Der Umtausch der alten Go-Box ist kostenfrei. Bei Fahren kommunizieren die Dinger mittels spezieller Mikrowellentechnik mit den an den Strecken verteilten Mautportalen. Günstig ist das Fahren auf Mautstrecken eher nicht, besonders auch wegen der dritten Achse unseres WoMos. Pro Mautkilometer werden für uns am Tag 0,31549 €/km plus 20% Ust. fällig.

Schnell wollten wir vorankommen, doch leider geraten wir in mehrere Staus. Da hätten wir uns die Mautstrecken auch sparen können.

Die Fahrt war also nicht so prickelnd, aber irgendwann kommen wir am geplanten Campingplatz am Ossiacher See an. Es handelt sich um den Campingplatz ‚Das kleine Ferienparadies Parth am Ossiacher See‘.

Wir parken wie immer in der Einfahrt des Platzes und begeben uns zur Rezeption. Gebucht haben wir diesmal nicht und daher müssen wir mit dem Vorlieb nehmen, was frei ist und uns angeboten wird. Keiner der angeboten Plätze gefällt uns wirklich und wir beschließen ein paar Kilometer weiter zu fahren. Auf dem Campingplatz ‚Seecamping Mentl am Ossiacher See‘ sind die Stellplätze auf 8 m beschränkt. Also hier geht es auch nicht. Also weiter.

Direkt nebenan liegt der Campingplatz Seecamping Berghof am Ossiacher See. Hier versuchen wir unser Glück.

Der Campingplatz ist gut gefüllt und auch hier müssen wir Vorlieb mit dem nehmen, was man uns anbietet. Wir laufen bei doch großer Hitze die verschieden Plätze ab und entscheiden uns für T17. Dieser Platz liegt ganz am Ende eines schmalen Weges etwa fünf Reihen entfernt vom See und ist zudem recht schmal.

Platz T5 auf dem CP Seecamping Berghof

An diesem Platz ist wirklich alles vorhanden. Antennensignal, Abwasser Frischwasser, Entsorgung WC und natürlich Strom. Versehentlich hat der Hausmeister die Absicherung auf 16 A stehen lassen und somit gönnen wir uns das komplette Programm inkl. Klimaanlage.

Leider ist auch der Platz etwas schmal, sodass wir unsere Markise diesmal nicht ausfahren. Es ist hier schön ruhig und die Nachbarn sind nett. Allerdings wird direkt über uns geraucht und das stört doch ein wenig.

Tag 1 – Übersee

Diesen Tag haben wir uns eigentlich ganz anders vorgestellt, aber erstmal der Reihe nach. Wir fahren wie geplant nach Ingolstadt, wo wir uns einen WoMo-Stellplatz direkt am Hallenbad ausgesucht hatten.

Wir kommen auch gut hin, aber dieser Platz geht gar nicht. Er ist sowas von voll und lädt wirklich nicht zum Übernachten ein. Bilder spare ich mir.

Wir überlegen wie es weitergehen soll und entscheiden uns, noch ca. 2 Sunden weiterzufahren. Das nächste Ziel ist der Chiemsee. Da wir nicht reserviert haben und erst gegen 19.00 in Übersee eintreffen, ist der WoMo-Stellplatz Steiner bereits voll belegt. Also was tun?

Wir wissen von einem früheren Besuch, dass auf der anderen Seite der Autobahn gegenüber von Übersee der Campingplatz Chiemsee Camping Rödlgries existiert. Also fahren wir dorthin. Diesmal haben wir Glück. Obwohl die Rezeption eigentlich nur bis 19.00 Uhr geöffnet hat, es bereits 19.30 Uhr ist, ist noch jemand da.

Wir können uns sogar noch einen Stellplatz aussuchen und finden gleich in der Nähe der Einfahrt etwas gut Geeignetes. Wir  besuchen noch kurz das Restaurant des Platzes und dann geht es auch schon in die Falle.

Was für ein Tag!!!

Tag 1 – Neukirchen

Die geplante Abfahrt um 10.00 Uhr haben wir perfekt hinbekommen. Die Route führt uns über Oldenburg Richtung Osnabrück und anschließend an Kassel vorbei nach Neukirchen.

Heute sind wegen des Sonntags nur wenige LKWs unterwegs und daher kommen wir trotz vieler Baustellen gut voran.

Unsere Route führt uns auch an Bad Wildungen vorbei, wo ich vor wenigen Tagen noch zur Reha war. Auch heute ist es wieder furchtbar heiß, aber im WoMo lässt es sich gut aushalten.

Auf dem Stellplatz Reisemobilpark Urbachtal ist nicht sehr voll und so finden wir gleich den richtigen Platz.

Der Reisemobilpark Urbachtal

Unser Platz im Reisemobilpark Urbachtal

Wir haben für 18.00 Uhr einen Tisch im Restaurant bestellt und so finden wir ihn auch gleich.

Unser Tisch im Restaurant des Reisemobilpark Urbachtal

Wir sitzen natürlich draußen und so sieht es hier aus.

Außenbereich des Restaurant des Reisemobilpark Urbachtal

 

Tag 0 Wilhelmshaven

Heute ist Samstag und bei richtig hohen Temperaturen beladen wir, natürlich mit Pausen, unser WoMo. Eine wirklich schweißtreibende Sache.

Ich habe die Kiste bereits am Donnerstag aus seiner Halle geholt und zunächst vor der Tür auf der Rüstersieler Straße geparkt. Das hatte den schönen Nebeneffekt, da das WoMo direkt vor unserem Schlafzimmerfenster stand, dass der Krach von der Straße doch ziemlich gedämpft wurde.

Seit gestern steht es nun auf dem Hof und sieht richtig gut und sauber aus.

Unser WoMo bereit zur Abfahrt